Donnerstag, 23. April 2009 16:13

Griechenland: Premier Karamanlis auf Zypern

Premierminister Kostas Karamanlis befindet sich seit dem gestrigen Mittwoch zu einen zweitägigem offiziellen Besuch auf Zypern. Im zypriotischen Repräsentantenhaus erläuterte der griechische Premier die Positionen Athens zur Zypernfrage. Es betonte außerdem, dass gute griechisch-türkische Beziehungen eine Lösung des Zypernkonflikts voraussetzen. „Ankara muss die Verpflichtungen, die es mit dem Zusatzprotokoll übernommen hat, erfüllen und die bilateralen Beziehungen zu Nikosia angleichen“, sagte der Premier wörtlich. Er endete seine Rede mit der Feststellung, dass Griechenland fest an der Seite Zyperns stehe.
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Athen / Nikosia. Griechenlands Premierminister Kostas Karamanlis beginnt am heutigen Mittwoch seinen zweitägigen Besuch auf Zypern. Bereits im Vorfeld versicherte er, dass Griechenland jederzeit bereit sei, die Menschen auf Zypern zu unterstützen. Man werde alles tun, um den zyprischen Präsidenten Dimitris Christofias (siehe Foto) bei seinen Verhandlungen mit den Vertretern der türkisch-zyprischen Volksgruppe über eine Lösung der Zypernfrage zur Seite zu stehen. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehe eine praktikable und funktionale Lösung auf der Basis eines bizonalen Bundesstaates, der international auf Grundlage der Festlegungen und Werte der Vereinten Nationen als Einheit auftritt.
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Belgien / Brüssel. Griechenlands Premierminister Jorgos Papandreou hielt am gestrigen Mittwoch im Europäischen Parlament eine Rede über „die Menschenrechte in der Türkei und zur Erinnerung an den Völkermord an den Pontos-Griechen 1915-1923“. Die Veranstaltung wurde organisiert von der pontischen Gesellschaft in Griechenland und im Ausland. Aufgabe und Pflicht der Länder sei es, Verbrechen der Vergangenheit nicht zu vergessen, damit sich Ähnliches in der Zukunft nicht wiederholen könne. „Der Völkermord an den Pontos-Griechen ist ein schwarzes Kapitel, nicht nur für Griechenland, sondern auch für die Menschlichkeit“, sagte der Premier.
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Griechenland / Athen. Premierminister Jorgos Papandreou traf sich am heutigen Freitag mit dem Direktor der chinesischen Firma Cosco Captain Wie Jafou. Der Kapitän betonte gegenüber seinem griechischen Gesprächspartner: „Ich bin mir sicher, das Sie sehr schnell die Hindernisse überwinden werdet … in Fällen wie diesen sitzen die politischen Führer und das Volk im gleichen Boot“, stellte der Gast aus China fest. In einem Interview der Tageszeitung „Kathimerini“ betonte Wei Jiafou, dass es das Ziel von Cosco sei, den Hafen von Piräus zum führenden Hafen im Mittelmeer zu gestalten. Sein Ziel sei es außerdem, noch mehr chinesische Investoren nach Griechenland zu bringen.
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Libanon/ Beirut. Auf dem Arabischen Wirtschaftsforum, das Teil seines Besuchs im Libanon war, hat Premierminister Jorgos Papandreou die Gründung einer „Euro-Mittelmeer-Kooperation“ vorgeschlagen. Die Initiative soll zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwung, auch über die Mittelmeerzone hinaus dienen und soll Frieden und Stabilität in der Region garantieren. Gravierende internationale Probleme, wie zum Beispiel der Klimawandel und das Versiegen natürlicher Rohstoffquellen, so Papandreou, könnten durch eine solche Kooperation besser gelöst werden. Außerdem verwies er darauf, dass direkte Gespräche – wie etwa sein jüngstes Treffen mit dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan – ausschlaggebend seien, um tatsächlich etwas zu bewegen.
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