Griechenland / Athen. „Von einem großen Erfolg Europas“ sprach Premierminister Jorgos Papandreou gestern Abend nach dem Sondergipfel in Brüssel. Dort hatten sich die 27 Staats- und Regierungschefs auf den belgische Premierminister Herman Van Rompuy als neuen EU-Ratspräsidenten sowie auf die Britin Catherine Ashton als Außenministerin einigten. Van Rompuy repräsentiere den Zusammenhalt der europäischen Partner und er könne einen Beitrag zur Einheit Europas leisten, sagte Papandreou. Zu Catherine Ashton äußerte der Premier: „Sie ist eine fortschrittlich denkende Frau, mit vielen Erfahrungen in internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
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Griechenland / Athen. Im seinem Amtsitz (Megaron Maximou) traf sich heute Vormittag Premierminister Kostas Karamanlis mit Gesundheitsminister Dimitris Avramopoulos. Gesprächsthema war das sich rasch ausbreitende H1N1-Virus. Es folgte ein Treffen im Gesundheitsministerium, wo der wissenschaftliche und institutionelle Rat über die Maßnahmen, die angesichts der Verbreitung des Virus ergriffen werden müssen, debattierte. Gesprächsthema war auch, ob die Schulen im Herbst geöffnet werden oder nicht.
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Griechenland / Athen. Der Führer der größten Oppositionspartei Griechenlands Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, stattete am Dienstag dem Athener Stadtteil Patissia einen Besuch ab. Er erhielt während seines Rundgangs durch diesen Stadtteil – in dem auch sehr viele Immigranten leben – von Einwohnern zahlreiche Hinweise darauf, dass die Kriminalität in letzter Zeit stark angestiegen sei. Daraufhin warf der Vorsitzende der ND der Regierung vor, bisher in Sachen Kriminalitätsbekämpfung versagt zu haben. Von Premierminister Jorgos Papandreou sowie von den verantwortlichen Ministern forderte er sofortige Maßnahmen.
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Griechenland / Athen. Im Parlament zeigte sich der Premierminister Jorgos Papandreou am Donnerstag äußerst zufrieden darüber, dass die Protestkundgebungen in Athen trotz der Beteiligung tausender Demonstranten friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle verliefen. „Die Stimme, derer die auf der Straße waren, konnten besser gehört werden, da sie nicht von dramatischen Ereignissen übertönt gewesen sind."Auf eine Anfrage des Fraktionsvorsitzenden des linken Wahlbündnisses Syriza Alexis Tsipras zu den wirtschaftlichen Maßnahmen antwortete der Premierminister: „Die Wahl bestand zwischen dem Kollaps und der Rettung, wir haben die Rettung gewählt." Allerdings räumte er ein: „Das System, das wir benutzen, weist Ungerechtigkeit und Ungleichheiten auf, wir hatten aber nicht den Luxus der Zeit, um erst das System zu ändern und danach das Chaos zu bekämpfen.
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Donnerstag, 23. April 2009 16:13

Griechenland: Premier Karamanlis auf Zypern

Premierminister Kostas Karamanlis befindet sich seit dem gestrigen Mittwoch zu einen zweitägigem offiziellen Besuch auf Zypern. Im zypriotischen Repräsentantenhaus erläuterte der griechische Premier die Positionen Athens zur Zypernfrage. Es betonte außerdem, dass gute griechisch-türkische Beziehungen eine Lösung des Zypernkonflikts voraussetzen. „Ankara muss die Verpflichtungen, die es mit dem Zusatzprotokoll übernommen hat, erfüllen und die bilateralen Beziehungen zu Nikosia angleichen“, sagte der Premier wörtlich. Er endete seine Rede mit der Feststellung, dass Griechenland fest an der Seite Zyperns stehe.
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