Ministerpräsiden Alexis Tsipras stattet am Mittwoch (22.5.) Bulgarien einen offiziellen Besuch ab. Empfangen wird er im Dorf Kirkowo, nur elf Kilometer nördlich der griechischen Grenze. Tsipras wird hier gemeinsam mit seinem bulgarischen Amtskollegen Bojko Borissow den Bau der Gaspipeline Interconnector Greece-Bulgaria (IGB) eröffnen.

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Die Situation der Flüchtlinge in der Ägäis, die Zypernfrage sowie Kooperationen bei der Beförderung von Erdgas haben ein Interview des griechischen Premierministers Tsipras gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu dominiert. Dieses gab er angesichts seines offiziellen Türkei-Besuchs am 5. und 6. Februar.

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Ende Mai wird der russische Präsident Wladimir Putin einen offiziellen Besuch in Griechenland absolvieren. Am Freitag, dem 27. Mai, wird er in Athen eintreffen. Am darauffolgenden Samstag wird er einen Tagesausflug auf den heiligen Berg Athos durchführen. Hier wird er das russisch-orthodoxe Kloster des Heiligen Pantaleon (griechisch: Agios Panteleimon, umgangssprachlich oft auch einfach nur „Rossikon“) besuchen. Anwesend sein wird auch der Patriarch von Moskau und der ganzen Rus Kyrill I. Die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Athos sollen bereits im Vorfeld des Besuches sehr hoch sein. Putin hatte bereits im Jahr 2005 als erstes russisches Staatsoberhaupt die Mönchsrepublik am westlichen Zipfel der Nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki besucht.
Was seine Reise nach Athen betrifft, so sollen hier vor allem Energiefragen thematisiert werden. Dabei dürfte auch die Transadriatische Pipeline (TAP), deren Baubeginn am Dienstag in Thessaloniki gefeiert wurde, zur Sprache kommen. Die TAP wird Erdgas aus Aserbaidschan über der Türkei, Griechenland und Italien nach Westeuropa sowie auf den Balkan transportieren. Damit steht das Projekt in Konkurrenz zu russischem Erdgas.

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Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Dienstag in der nordgriechischen Metropole Thessaloniki anlässlich des Beginns der Bauarbeiten der Transadriatischen Pipeline (TAP) an einer Festveranstaltung teilgenommen. Anwesend gewesen sind Politiker aus jenen Partnerstaaten, die am Projekt beteiligt sind: Albanien, Italien, Aserbaidschan, Georgien und die Türkei.
In seiner Rede sprach Ministerpräsident Tsipras von einer „Neuen Ära für Griechenland“. Er brachte die „große Bedeutung“ des Projektes „sowohl für Griechenland als auch für die Region“ zum Ausdruck. Durch den Bau der TAP würde die „Energie-Charta Europas verändert“ und Griechenland werde zu einer Energie-Drehscheibe. Das griechische Regierungsoberhaupt zeigte sich optimistisch, dass durch die Realisierung der TAP noch weitere Investitionen ins Land geholt werden könnten.

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