Beginn des Baus der Gaspipeline Interconnector Greece-Bulgaria

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Unsere Fotos (© Pressebüro des Ministerpräsidenten/Andrea Bonetti) entstanden am Mittwoch (22.5.) bei Kirkowo in Bulgarien. Unsere Fotos (© Pressebüro des Ministerpräsidenten/Andrea Bonetti) entstanden am Mittwoch (22.5.) bei Kirkowo in Bulgarien.

Ministerpräsiden Alexis Tsipras stattet am Mittwoch (22.5.) Bulgarien einen offiziellen Besuch ab. Empfangen wird er im Dorf Kirkowo, nur elf Kilometer nördlich der griechischen Grenze. Tsipras wird hier gemeinsam mit seinem bulgarischen Amtskollegen Bojko Borissow den Bau der Gaspipeline Interconnector Greece-Bulgaria (IGB) eröffnen.

Dafür vorgesehen ist ein Budget von 145 Millionen Euro. Die Pipeline soll 182 Kilometer lang werden und bis zu drei Milliarden Kubikmeter Erdgas im Jahr transportieren. Die IGB soll zwischen den Städten Kommotini in Nordgriechenland und Stara Sagora in Südbulgarien verlaufen. Sie soll ab 2020 den Betrieb aufnehmen.

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Anschließend soll sie mit der Transadriatischen Pipeline (TAP) verbunden werden. Die TAP soll Erdgas aus Aserbaidschan durch der Türkei, Griechenland und Albanien über die Adria nach Süditalien transportieren. Dadurch werden Teile Europas Zugang zu Erdgas aus dem Kaspischen Meer erhalten.
Von griechischer Seite wird darauf hingewiesen, dass der Bau sowohl der IGB als auch der TAP zur Aufwertung Griechenlands als Energie-Knotenpunkt in der Region beitragen werden. Dies bringe markante wirtschaftliche Vorteile für Hellas mit sich; nicht zuletzt auch deshalb, weil sich auch griechische Unternehmen am Bau beteiligen. (Griechenland Zeitung/eh)

 

 

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