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Bilder der Gewalt und Generalstreik auf Inseln der östlichen Ägäis
Nahezu kriegsähnliche Bilder entstanden in dieser Woche auf den Inseln Lesbos und Chios. Dort protestieren Bürger gegen den Bau geschlossener Aufnahmelager für Asylsuchende. Um dieses Ziel zu erreichen, führte die Regierung Beschlagnahmungen durch. Durchgesetzt werden diese Maßnahmen mit Hilfe der Bereitschaftspolizei. Kritiker sprechen von „beispielloser Gewalt“.
Streik gegen Reformen bei der Griechischen Post
Die Angestellten der griechischen Post (ELTA) treten in dieser Woche in einen Streik. Grund sei, dass die Arbeitsverträge von 1.200 Kollegen nicht erneuert wurden, teilten Gewerkschafter mit.
Bürger auf Lesbos und Chios setzen sich zur Wehr TT
In dieser Nacht (24./25.2.) fanden auf den Inseln im Osten der Ägäis Lesbos und Chios Auseinandersetzungen zwischen aufgebrachten Bürgern und der Polizei statt. Die Demonstranten wollen den Bau geschlossener Aufnahmelager für Asylsuchende und Immigranten verhindern. Die Polizei setzte u. a. Tränengas ein.
Kundgebungen gegen Enteignungen für Bau von Flüchtlingslagern
In Athen sowie auf den Inseln im Osten der Ägäis finden derzeit Demonstrationen gegen Enteignungen von Grundstücken für den Bau neuer Auffanglager statt. Betroffen davon sind vor allem die Inseln Chios und Lesbos.
Asylbewerber demonstrieren auf Lesbos gegen inakzeptable Lebensbedingungen TT
Auf der Insel Lesbos herrscht Aufruhr. Seit Montag demonstrieren Asylsuchende, die im Auffanglager von Moria wohnen, gegen unmenschliche Lebensbedingungen. Außerdem wollen sie Rückführungen in die Türkei verhindern, wie sie die Regierung vorantreiben will. Seit Anfang des Jahres wurden 85 Personen zurück in die Türkei geschickt; im gesamten Jahr 2019 waren 391 Immigranten, denen kein Recht auf Asyl anerkannt wurde, von solchen Maßnahmen betroffen.