Hundertzehn Millionen SMS für Ausgangsgenehmigungen versandt
- Freigegeben in Chronik
Die Griechen haben während der strengen Ausgangsbeschränkungen in den letzten sechs Wochen 110 Millionen SMS an die Hotline 13033 geschickt.
Die Griechen haben während der strengen Ausgangsbeschränkungen in den letzten sechs Wochen 110 Millionen SMS an die Hotline 13033 geschickt.
Die Corona-Pandemie habe die bedeutende Rolle einer freien und zuverlässigen Information bestätigt. Das stellte Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou am Sonntag (3.5.) anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit fest.
„Es handelt sich um eine inakzeptable Aktion seitens der Türkei; eine Aktion die die negative Rolle des Nachbarlandes in der Region bestätigt.“ Das stellte am Sonntag (3.5.) das griechische Außenministerium in einer Mitteilung fest. Zuvor hatten türkische Kampfjets den Hubschrauber bedrängt, in dem der griechische Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos und der Generalstabschef Konstantinos Floros unterwegs waren.
Griechenland verbrachte 42 Tage unter Quarantäne, nun ist der erste Schritt nach vorn getan: Am Montag (4.5.) wurden die Ausgangsbeschränkungen gelockert. Wer einen Spaziergang machen oder zum Arzt, zum Supermarkt oder bestimmte andere Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, kann das jetzt erledigen, ohne einen entsprechend ausgefüllten Zettel bei sich zu haben oder eine SMS verschickt zu haben.
Die Flüchtlingsfrage beschäftigt noch immer einen großen Teil der griechischen Öffentlichkeit. Am Mittwoch (29.4.) stellte Migrationsminister Notis Mitarakis fest, dass 0,2 % der in Griechenland lebenden Asylsuchenden mit dem Corona-Virus infiziert worden seien. Die Betroffenen leben in drei der insgesamt 93 Flüchtlingslager, die über das gesamte Land verteilt sind. Die Inseln im Osten der Ägäis, wo 38.000 Asylsuchende meist unter äußerst schlechten hygienischen Bedingungen leben, seien von der Situation noch nicht betroffen.