Griechenland kann auch in diesem Jahr seine Spitzenposition beim internationalen Gütesiegel für organisierte Strände, der sogenannten „Blauen Flagge“, halten und belegt erneut weltweit hinter Spanien den zweiten Platz. Insgesamt erhielten in Hellas 623 Strände, 18 Marinas und 19 nachhaltige Tourismusboote diese Auszeichnung.
Diese Zahlen bedeuten, dass Hellas über rund 15 Prozent aller weltweit ausgezeichneten Strände verfügt.
In Griechenland werden die Blauen Flaggen von der Griechischen Gesellschaft für Naturschutz (EEPF) vergeben, die als nationaler Partner der internationalen Stiftung für Umwelterziehung (FEE) fungiert. Im „nationalen Wettbewerb“ liegen die Regionen Kreta (153 Auszeichnungen) und Chalkidiki (93) ganz vorne, gefolgt von Rhodos, Attika und Korfu.
Kriterien für die Vergabe einer „Blauen Flagge“ sind unter anderem ausgezeichnete Wasserqualität, Umweltbildung, Sicherheit, Barrierefreiheit sowie eine nachhaltige Infrastruktur. Alle geforderten Standards werden jährlich und regelmäßig überprüft. Die Blauen Flaggen haben diesmal eine Geltungsdauer von zwei Jahren; ab 2028 ändern sich u. a. die Vergabekriterien.
Bei der Präsentation 2026 betonte der Leiter der EEPF, Nikos Petrou, „dass das Programm der Blauen Flagge seit 40 Jahren den internationalen Standard für Qualität und Sicherheit der Strände weltweit“ darstelle. Die Daten bei den „Blauen Flaggen“ unterstreichen die anhaltende Attraktivität Griechenlands als eines der führenden Reiseziele Europas.
(Griechenland Zeitung / ls)