Sie gehören inzwischen zum vertrauten Bild vieler griechischer Urlaubsorte: Quads, die lautstark durch Gassen, über Küstenstraßen und zu den beliebtesten Aussichtspunkten rollen.
Für die einen verkörpern sie Abenteuer, Freiheit und Fahrspaß, für die anderen stehen sie für Lärm, Umweltbelastung und einen fragwürdigen Tourismus-Trend. Warum gerade diese vierrädrigen Fahrzeuge bei vielen Urlaubern so beliebt sind, sorgt zunehmend für Diskussionen. Dabei geht es um mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – nämlich um das Verhältnis von Freizeit, Konsum und dem Wunsch nach Stärke, Geschwindigkeit und Inszenierung. „Diese Quads sehen barbarisch aus“, meinte letztens ein Grieche, „wie aus einem Ami-Zukunfts-Film! Diese Dinger sind furchterregend und die Typen, die so etwas schön finden, tun mir leid. Sie sollten zum Psychiater gehen.“ (Griechenland Zeitung)
Warum Quads auf griechischen Inseln zunehmend umstritten sind, welche Folgen ihr Einsatz für Mensch und Umwelt haben kann und weshalb sie für manche zum Sinnbild eines aus dem Gleichgewicht geratenen Tourismus geworden sind, lesen Sie in einem ausführlichen Feuilleton in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1025), die am 17. Juni erschien. Infos und Bestellmöglichkeiten hier.