Griechenlands Inselwelt ist einzigartig. Dabei sticht die Inselgruppe der Kykladen besonders hervor. Vulkanische Natur, eine jahrtausendealte Geschichte und der ikonische Architekturstil prägen Naxos, Santorini, Mykonos und die vielen kleinen unbewohnten Inseln, die zu diesem Archipel gehören.
Inselhopping einmal anders
Inselhopping ist eine beliebte Reiseart, um Griechenlands malerische Eilande zu entdecken. Die größten sind durch regelmäßig verkehrende Fähren miteinander verbunden. Kleinere Inseln erreicht man am besten bei einem Schiffsausflug oder einem Segeltörn. Verlässliche Sommerwinde und kristallklares Wasser machen die griechischen Inseln zum idealen Reiseziel für einen Segelurlaub. Erfahrene Segler steuern ihr Schiff selbst. Reisende, die sich rundum verwöhnen und die Schiffsreise an Deck genießen wollen, bevorzugen eine Yacht mit Kapitän und Crew. Katamarane sind für ihre Stabilität bekannt und bieten viel Platz an Bord, sodass der Segeltörn mit der ganzen Familie oder einer Gruppe von Freunden zum unvergesslichen Erlebnis wird. Mit mehr als 30 Inseln sind die Kykladen ein abwechslungsreiches Ziel für das private Inselhopping.
Idyllische Buchten und wunderschöne Landschaften
Spektakuläre Landschaften und traumhafte schöne Strände zeichnen die Kykladen-Inseln, von denen jede ihren unverwechselbaren Charme besitzt, aus. Die Segelbedingungen gelten als sportlich, da in den Sommermonaten meist der Meltemi (Nordwind) weht, der für kräftigen Wind sorgt. Ein Segeltörn, der einige Tage bis mehrere Wochen dauert, ist die beste Gelegenheit, mehrere Inseln kennenzulernen. Die berühmte Steilküste (Caldera) prägt die Vulkaninsel Santorini. An der Südküste bietet die Marina Vlychada eine sichere Anlaufstelle für Segelyachten. Von dort aus kann das für farbenprächtige Sonnenuntergänge bekannte Eiland erkundet werden. Mykonos gilt als Partyinsel des Jetsets mit pulsierendem Nachtleben. In der Vor- und Nachsaison geht es in Mykonos-Stadt und in den Inseldörfern ruhiger zu. Bei einem Altstadt-Spaziergang entdeckt man die typischen Kykladen-Bauten am Meeresufer, denen das Stadtviertel die Bezeichnung „Klein-Venedig“ verdankt. In diesem Bereich gibt es viele Kunstgalerien und häufig Ausstellungen sowie andere Events. Am neuen Hafen (Marina Mykonos) ganz in der Nähe ankern Katamarane und Segelboote. Weht der Wind sehr stark, weichen viele Skipper gern in ruhigere Buchten, wie das im Inselnorden gelegene Panormos oder Ormos Elia im Süden, aus.
Größte Insel der Kykladen
Als größte Kykladeninsel hat Naxos viel zu bieten. Traditionelle Bergdörfer im Inselinneren und lebhafte Badeorte mit endlosen Sandstränden an der Küste bilden einen auffallenden Kontrast. Oberhalb der Inselhauptstadt Naxos-Stadt erhebt sich die Venezianische Festung, die bei einem kleinen Spaziergang erreichbar ist. In der kleinen Altstadt erwarten die Besucher gemütliche Cafés und Restaurants mit griechischen Leckerbissen und Meerblick. Souvenirläden und Boutiquen säumen die engen Gassen. Außerdem ist die Insel für ihre Steinbrüche, von denen auch die Dachziegel für die Akropolis in Athen stammen, bekannt.
Die beste Reisezeit für einen Segeltörn
Die ideale Reisezeit für einen Segelurlaub in Griechenland sind die Sommermonate von April bis Oktober. Ruhesuchende Reisende bevorzugen hingegen Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen angenehmer und die Inseln kaum von Touristen frequentiert werden. Da die Entfernungen zwischen den einzelnen Kykladen-Inseln relativ kurz sind, können während eines einzigen Segeltörns mehrere Eilande besucht werden. Ankerplätze sind auf jeder Kykladen-Insel vorhanden. Eine Reiseplanung ist besonders in der Hochsaison zu empfehlen, da im Hochsommer zahlreiche Schiffe unterwegs sind.
(ba)