Troja und der Schatz des Priamos

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Zu dem Schatz des Priamos zählen auch die hier abgebildeten Silbergefäße (Foto: © SMB, Museum für Vor- und Frühgeschichte/Claudia Plamp). Zu dem Schatz des Priamos zählen auch die hier abgebildeten Silbergefäße (Foto: © SMB, Museum für Vor- und Frühgeschichte/Claudia Plamp).

Ende des 19. Jahrhundert entdeckte der Hobbyarchäologe Heinrich Schliemann während der Grabungen in einem Hügel an der Küste Kleinasiens eine Steinkiste. Für ihn steht fest: das ist der „Schatz des Priamos“ und damit der Beweis für das sagenumwobene Troja.

Die vermeintliche Entdeckung Trojas war Ende des 19. Jahrhunderts eine Sensation und eine Art Gründungsmythos der modernen Archäologie. Der bronzezeitliche Goldschatz gelangte auf Umwegen in die Reichshauptstadt Berlin und bildete lange Zeit das Herzstück der „Trojanischen Sammlungen“. 

Der Film von Johannes Unger zeichnet die spannende Odyssee des legendären Schatzes nach, beschreibt den Mythos der viel besungenen Heldenstadt, erzählt von der Besessenheit des deutschen Abenteurers Heinrich Schliemann und von den Begehrlichkeiten, die das Gold von Troja bis heute weckt. Eine Geschichte voller Rätsel, Irrtümer und Legenden.

Montag, 21. Januar – 20.15 Uhr - phoenix 

(GZgk)

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