Login RSS

Eurogruppen-Präsident Juncker sorgt in Griechenland für Wirbel

Luxemburg/Athen. Ein Sprecher des Chefs der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, sah sich heute Vormittag zur Klarstellung einer Äußerung gezwungen, die Griechenland betrifft. Gegenüber der „Irish Times" hatte Juncker erklärt, dass er einen von ihm nicht näher genannten „früheren griechischen Ministerpräsidenten" bereits 2008 vor der prekären Wirtschaftslage in Griechenland gewarnt habe. Hinzu kam die Feststellung Junckers, dass sein Gesprächspartner angeblich gesagt habe: „Ich regiere ein korruptes Land." In einem schriftlichen Kommuniqué stellte der Sprecher Junckers nun klar, dass es sich nicht um eine Antwort seines damaligen Gesprächspartners gehandelt habe, sondern um das öffentliche Eingeständnis des jetzigen Premiers Jorgos Papandreou.
Weiterlesen ...

Griechenland: Finanzminister schließt Ausweitung des Memorandums aus TT

Griechenland / Athen. In einem Interview im „Wall Street Journal“ hat Griechenlands Finanzminister Jorgos Papakonstantinou (s. Foto) am Donnerstag eine Ausweitung des Stützungsmechanismus durch EU, EZB und IWF über 2012 hinaus ausgeschlossen. Bis Ende 2012 werde Griechenland wieder Primärüberschüsse erwirtschaften und auf Wachstumskurs sein. Daher sei eine Verlängerung des Programms nicht nötig, so Papakonstantinou.
Weiterlesen ...

Zahlen für Haushaltsdefizit sollen weiter nach oben korrigiert werden

Griechenland/ Athen. Die Daten für das Haushaltsdefizit Griechenlands für die Jahre 2006 bis 2009 werden von Eurostat weiter nach oben korrigiert. Das teilte heute die Europäische Kommission mit. Währungskommissar Oli Ren sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass Eurostat weiterhin Vorbehalte gegenüber den von Griechenland gelieferten Daten habe. Eurostat, so Ren weiter, befinde sich seit August in Griechenland und genießt dabei die absolute Unterstützung der Nationalen Statistikbehörde ELSTAT.
Weiterlesen ...

Erneute Klage gegen früheren Siemens-Untersuchungsrichter in Griechenland

Griechenland/Athen. Der frühere Untersuchungsrichter in der Siemens-Affäre Nikos Zagorianos, der bereist wegen verschiedener Disziplinarvergehen vor Gericht steht, muss sich auf Beschluss des Rates der Kassationsrichter wegen zwei weiteren Fällen von Amtsmissbrauch verantworten. Bei den beiden neuen Klagen geht es erstens um das Versäumnis, den früheren Siemens-Manager Michalis Christoforakos auch für die Jahre 2007-08 wegen Bestechung zu belangen, und zweitens darum, dass die Akte, die Zagorianos an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hatte, anstelle des Vergehens der Untreue zulasten des Staates dasjenige des Betrugs an Beamten beinhaltete.
Weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren

 Warenkorb