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Großer Schuldenberg trotz steigender Einnahmen Tagesthema

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Großer Schuldenberg trotz steigender Einnahmen

Die Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) hat am Montag einen Bericht veröffentlicht, in dem die Ergebnisse ihrer Arbeit für das Jahr 2016 aufgelistet sind. Auf 139 Seiten wird u. a. erläutert, dass im vergangenen Jahr die staatlichen Einnahmen 54,1 Milliarden Euro betragen haben.

Das sind 7,10 % mehr als im Vorjahr. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer betrugen 15,008 Milliarden Euro: immerhin 10,2 % mehr als 2015. Zu den größten Schuldnern der öffentlichen Hand gehört eine kleine Minderheit von 69 natürlichen und juristischen Personen, die jeweils mit mehr als 100 Mio. Euro in der Kreide stehen. Ihre Ausstände zusammen gerechnet ergeben 28,65 Mrd. Euro: Fast ein Drittel (30,08 %) des gesamten Schuldenberges gegenüber der öffentlichen Hand, der sich auf 92,9 Milliarden Euro beläuft.
Mehr als 7.200 weitere Bürger, private Betriebe und Unternehmen des Öffentlichen Rechtes (DEKO) haben Schulden von je über einer Million: Hier ergibt sich eine Summe von über 45 Milliarden. Der größte Teil der insgesamt 4,3 Mio. Schuldner steht mit wesentlich kleineren Beträgen in der Kreide: bis maximal 2.000 Euro (insgesamt 3,4 Mrd. Euro).
AADE hat im vorigen Jahr die Konfiszierung von Bankeinlagen, Löhnen, Gehältern und Mieten deutlich intensiviert. Die Einnahmen betrugen 1.533.451.000 Euro; im Jahr 2015 waren auf diese Weise „nur“ 670.728.000 Euro in die Staatskassen gekommen. (Griechenland Zeitung / eh; Archivfoto: © Eurokinissi)

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