Die staatliche Griechische Fahrzeugindustrie (ELBO), die vor allem auch als Rüstungsproduzent aktiv ist, soll in private Hände übergehen. Am Mittwoch wurde ein internationales Bieterverfahren eröffnet. Die Frist für die Einreichung der verbindlichen Angebote ist der 15. Mai. Der Mindestpreis für das finanzielle Angebot wurde auf 10 Millionen Euro festgelegt.

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Am Dienstagabend sind die 300 Volksvertreter im griechischen Parlament dazu aufgerufen, im Eilverfahren über weitere harte und unpopuläre Maßnahmen zu entscheiden. Darunter ist die äußerst umstrittene Übertragung von sechs staatlichen Betrieben (DEKO) in ein Unternehmen der Öffentlichen Beteiligung, das als „Überkasse“ bezeichnet wird. Konkret handelt es sich um die Wasser- und Abwasserunternehmen Athens (EYDAP) und Thessalonikis (EYATH), um die Elektrizitätsgesellschaft DEI, die Athener U-Bahn (Attiko Metro), die griechische Rüstungsindustrie (ELBO) und das Bauunternehmen des griechischen Staates.

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