Das Wahlprogramm der konservativen Nea Dimokratia (ND), das am vergangenen Freitag (21.6.) vorgestellt worden ist, stieß auf scharfe Kritik vor allem aus den Reihen der Regierungspartei (SYRIZA) und der Bewegung der Veränderung (KinAl). Ministerpräsident Alexis Tsipras sprach von einem „sozialen Armageddon“.

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Bis zum Freitag, dem 25. Januar, bleiben die Vertreter der internationalen Geldgeber, der sogenannten „Quadriga“, noch in Athen. Das Gremium besteht aus der Europäischen Zentralbank (EZB), dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Kommission (EU) und dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

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Die griechische Regierung sagt dem Talenteschwund, dem sogenannten Brain Drain, den Kampf an. Konkrete Maßnahmen gab Arbeitsministerin Efi Achtsioglou bekannt. Sie stellte elf Programme vor, die 88.500 Griechen zumindest kurzfristig einen Job bieten sollen; profitieren sollen dadurch auch 31.500 junge Arbeitslose. Umgesetzt bzw. komplett vorgestellt werden sollen diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bis spätestens zum ersten Quartal 2019. Das Ministerium stellt dafür 632 Millionen Euro zur Verfügung.

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Die Arbeitslosenrate ist im Juni in Griechenland offiziell auf 19,1 % gesunken. Dies geht aus Daten der griechischen Statistikbehörde ELSTAT hervor. Im Vergleichsmonat 2017 lag diese Rate noch bei 21,3 %.
ELSTAT zufolge haben im vergangenen Juni 3.863.337 Menschen in Griechenland eine Arbeit gehabt; 909.258 hingegen waren ohne Job. Hinzu kamen 3.203.945 wirtschaftlich nicht aktive Personen.

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Besitzer von Häusern, die vom verheerenden Waldbrand am 23. Juni schwer beschädigt worden sind, erhalten eine einmalige Unterstützung in Höhe von knapp 6.000 Euro. Damit sollen zumindest die dringendsten Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Eingereicht werden können entsprechende Anträge seit Dienstag (31.7.); die Frist läuft Ende Oktober aus. An Unternehmen, die vom Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollen bis zu 8.000 Euro ausgezahlt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen für die Reparatur der tatsächlich entstandenen Gebäudeschäden weitere finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Eine konkrete Entscheidung des Ministerrates darüber steht noch aus.

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