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Premier Karamanlis erwartet mehr Leistung von seinem Kabinett

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Griechenland / Athen. Weniger Reden und mehr Leistung erwartet Premierminister Kostas Karamanlis von seinem neu einberufenen Kabinett. Das unterstrich der Regierungschef am Donnerstag bei der ersten Sitzung der neuen Regierung nach der Vereidigung. Karamanlis sagte, die Regierung werde einen neuen Anfang wagen: „Wir wollen nicht nach dem Eindruck fragen, sondern nach den tatsächlichen Ergebnissen", so der Premier. Karamanlis forderte in mehreren Punkten eine effizientere Gestaltung der Arbeit in den Ministerien.
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Neue Regierung vereidigt TT

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Griechenland / Athen. Die Minister, die das neue Team der Regierung von Kostas Karamanlis bilden, wurden heute um 11 Uhr vom Erzbischof Athens und ganz Griechenlands, Hyronimos, und in Anwesenheit von Staatspräsident Karolos Papoulias vereidigt. Nach der ersten Kabinettssitzung um 12 Uhr äußerte der Premier: Die Regierungsumbildung bedeute gleichzeitig Erneuerung und Kontinuität. Karamanlis betonte seinen festen Willen, alle nötigen Reformen weiterzuführen. Besonderen Bezug nahm er dabei auf die Fragen der Sicherheit, der jungen Generation sowie der sozial Schwachen.
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Feierlichkeiten zum Dreikönigsfest

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An den Feierlichkeiten zum Dreikönigsfest, Epiphania, nahmen in vielen Landesteilen führende Politiker teil. Die Hauptzeremonie in Piräus wurde von Erzbischof von Athen und ganz Griechenland, Hieronymos, durchgeführt. Präsident Karolos Papoulias wohnte der Zeremonie auf der ägäischen Insel Agathonissi bei. Bei dieser Gelegenheit verurteilte der Präsident die wiederholten Verletzungen des griechischen Luftraumes durch türkische Flugzeuge. Papoulias nannte es eine „unfassbare und irrationale Provokation", dass türkische Kriegsflugzeuge scheinbar systematisch illegale Flüge über den griechischen Inseln ausführen.
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Premier Karamanlis ernennt neues Kabinett TT

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Im Versuch, seine zunehmend unpopulär gewordene Regierung neuen Elan zu geben, bildete Regierungschef Kostas Karamanlis (siehe Foto) heute Mittag sein Kabinett um. Größtes Opfer der Kabinettsumbildung wurde Jorgos Alogoskoufis, der nach knapp fünf Jahren als Wirtschafts- und Finanzminister aus der Regierung ausscheidet. Seinen Posten übernimmt der bisherige Staatssekretär Jannis Papathanasiou. Ins Kabinett rückte als Bildungsminister Antonis Samaras ein, der nach knapp 17 Jahren wieder ein Regierungsamt bekleidet. Samaras hatte im Jahr 1993 maßgeblich zum Sturz der konservativen Regierung von Konstantin Mitsotakis beigetragen.
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