Login RSS

Es gibt nicht nur die große Gruppe jener Unternehmen, die während der Corona-Pandemie kräftig eingebüßt haben, es gibt auch Gewinner. Darunter fallen vor allem Lieferdienste, die sich etwa mit der Bereitstellung von Lebensmitteln oder Gastronomieprodukten beschäftigen, die sogenannten „Delivery“.

Freigegeben in Wirtschaft

Sie wurden am Donnerstag (11.4.) zu einer kleinen Attraktion in Athen: Mehr als 1.000 Mitarbeiter aus dem Kurier- und Lieferantengewerbe haben in der griechischen Hauptstadt eine Demonstration auf ihren Motorrädern veranstaltet. Ihr Motto lautet: „Kein Blut an den Händen der Bosse.“

Freigegeben in Politik

Für die bankrotte griechische Supermarkkette Marinopoulos konnte in letzter Minute ein Retter gefunden werden. Der bisherige Konkurrent Sklavenitis wird das insolvente Unternehmen übernehmen. Nach neunwöchigen Verhandlungen haben am Mittwoch und Donnerstag die vier in Griechenland maßgeblichen Banken (Piräus Bank, Alpha, Eurobank und Nationalbank) einen Kredit in Höhe von 485 Millionen Euro zugesagt. Der Zinssatz beträgt 1,5 %, was für die derzeitigen Verhältnisse in Hellas äußerst günstig ist. Der Plan sieht weiterhin vor, dass ein Teil der Schulden, die Marinopoulos gegenüber Lieferanten aufgetürmt hat, um 40 bis 60 % beschnitten wird. Diese Regelung gilt für Außenstände, die über der 100.000-Euro-Grenze liegen; Beträge, die darunter liegen, sollen komplett beglichen werden.

Freigegeben in Wirtschaft

 Warenkorb