Chef der „Loukoumades-Mafia“ zu 16 Jahre Haft verurteilt
- Freigegeben in Chronik
Ein 42-jähriger Mann ist Ende Juni von einem Gericht in Thessaloniki zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren verurteilt worden.
Ein 42-jähriger Mann ist Ende Juni von einem Gericht in Thessaloniki zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren verurteilt worden.
„Für Paten des Nachtlebens, für Mafia und Drogen gibt es keinen Platz am Strand von Alimos.“ Das sagte der Bürgermeister des gleichnamigen Athener Vorortes, Andreas Kondylis, bei einer Gemeinderatssitzung. Gleichzeitig enthüllte er, dass er ernst zu nehmenden Drohungen von „Gorillas“ eines bestimmten Nachtclubs ausgesetzt sei und entsprechende Unterlagen der Justiz übergeben werde.
Am Mittwoch wurde eine 33jährige Frau in der Garage ihrer Wohnung im Athener Nobelvorort Kifissia tot aufgefunden. Als sie ermordet wurde, war sie offenbar gerade dabei, in ihren Sportwagen einzusteigen. An Körper und Kopf stellten die Ermittler mindestens 15 Schussverletzungen fest. Abgefeuert wurden diese aus einem Sturmgewehr des Typs Kalaschnikow. Der Fall wird mit der griechischen Mafia in Verbindung gebracht.
Die Fahndung nach den Mördern eines mutmaßlichen Bosses der griechischen Mafia verlief bisher ergebnislos. Es handelt sich um Vassilis Stefanakos. Der 57jährige war am vorigen Mittwoch (17.1.) im Athener Vorort Chaidari gegen 19 Uhr in seiner gepanzerten Limousine vom Typ BMW erschossen worden.
Der Täter hatte zunächst mit der linken Hand die Beifahrertür geöffnet, die sich noch nicht automatisch verriegelt hatte.