Griechenland / Athen. Das Finanzministerium veröffentlichte am gestrigen Donnerstag eine Liste von 57 Athener-Ärzten, die Steuerhinterziehung betrieben bzw. falsche Einkommen angegeben haben. Im Athener Stadtteil Kolonaki gab ein Zahnarzt ein jährliches Einkommen von 300 Euro an, ein Herzchirurg verdiente angeblich nur 8.125 Euro und ein bekannter Chirurg will im gesamten Jahr nur 11.
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In Griechenland soll es durch die Erholung der Wirtschaft zu einem Wachstum der Steuereinnahmen kommen. Das geht aus einem Bericht der Bank von Griechenland hervor. Demzufolge könnten die Steuereinnahmen für das laufende Jahr um 0,8 % steigen; in Zahlen ausgedrückt entspräche das 1,4 Milliarden Euro. Dazu beitragen soll u.a.
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Die Griechische Regierung will sich in Zukunft mehr auf die Bekämpfung der „großen Steuerhinterziehung" konzentrieren. Der bisherige Generalsekretär für staatliche Einnahmen, Charis Theocharis, musste am Donnerstag den Hut nehmen. Der Generalsekretär für staatliche Einnahmen Charis Theocharis hat am Donnerstag sein Amt niedergelegt. „Ich gehe gehobenen Hauptes", erklärte er und fügte hinzu: „Ich fühle mich nicht als ein Sündenbock, nur weil etwas schief gelaufen ist. Diejenigen die das Gefühl haben dass etwas nicht mit rechten Dingen gelaufen ist, sollten über ihre eigenen Taten nachdenken.
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Die in Griechenland als „Lagarde-Liste“ bezeichneten Daten von etwa 2.000 Griechen, die Bankkonten bei einer Schweizer Filiale der HSBC Bank deponiert haben, soll dem parlamentarischen Ausschuss zur Untersuchung der Vermögenserklärungen der Politiker übergeben werden. Festgestellt werden soll auf diese Weise, ob auch Namen von Politikern oder anderen Personen, die mit Politikern in Verbindung stehen, auf der Liste beinhaltet sind. Zudem soll die Vollversammlung des Parlaments darüber abstimmen ob eine Untersuchungskommission den Fall sowie Anhörungen fortsetzen wird. Die Lagarde-Liste ist der griechischen Regierung in Form einer CD überreicht worden.
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Dienstag, 04. September 2012 15:56

Ominöse Geldtransfers ins Ausland P

Die Finanzpolizei SDOE prüft Auslandsüberweisungen von 1.727 griechischen Bürgern, die in großem Widerspruch zu den deklarierten Einkommen stehen. Medienberichten zufolge befindet sich eine CD mit den entsprechenden Namen im Besitz des neuen SDOE-Chefs Stelios Stassinopoulos. Untersucht werden sollen Transfers in Höhe von mehr als 500.000 Euro, die vor den Parlamentswahlen im Mai getätigt wurden und sich insgesamt auf etwa 3 Mrd.
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