Für den früheren Verteidigungsminister Jannos Papantoniou steht einiges auf dem Spiel. Am Dienstag soll darüber entschieden werden, ob er in Untersuchungshaft genommen wird. Vorgeworfen wird ihm, Schmiergelder in Höhe von mehr als 2,8 Millionen Schweizer Franken entgegen genommen zu haben. Die Öffentliche Hand habe dies 400 Millionen Euro gekostet. Konkret handelt es sich um die Aufwertung von sechs Fregatten des Typs „S“ der griechischen Kriegsmarine. Die entsprechenden Verträge wurden im Februar 2003 unterzeichnet.

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Die staatliche Griechische Fahrzeugindustrie (ELBO), die vor allem auch als Rüstungsproduzent aktiv ist, soll in private Hände übergehen. Am Mittwoch wurde ein internationales Bieterverfahren eröffnet. Die Frist für die Einreichung der verbindlichen Angebote ist der 15. Mai. Der Mindestpreis für das finanzielle Angebot wurde auf 10 Millionen Euro festgelegt.

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