Login RSS

Innovative Verteidigung: Kooperation zwischen Griechenland und Armenien

  • geschrieben von 
Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Verteidigungsminister Nikos Dendias in Armenien. Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt Verteidigungsminister Nikos Dendias in Armenien.

Griechenland und Armenien wollen ihre Kooperation im Verteidigungsbereich stärken. Darin sind sich der hellenische Verteidigungsminister Nikos Dendias und sein armenischer Amtskollege Suren Papikjan am Anfang der Woche einig gewesen, als Dendias Jerewan einen offiziellen Besuch abgestattet hat.

Es handelt sich um seinen ersten offiziellen Amtsbesuch als Verteidigungsminister in Armenien. Hervorgehoben wurde während des Gesprächs außerdem, dass die beiden Länder ähnliche „Geschichten, Tragödien und Genozide“ miteinander teilen. Dendias betonte mit Nachdruck, dass eine „besonders wichtige und wohlhabende“ armenische Gemeinde in Griechenland ansässig sei. Die griechische Gemeinde in Armenien habe hingegen Potenzial, größer zu werden, erklärte der Minister aus Athen.
Während des Treffens wurde außerdem bekanntgegeben, dass armenische Offiziere in Griechenland ein Training absolviert hätten. Dendias hob hervor, dass Athen mit Armenien eine Kooperation im Bereich der Verteidigungsinnovation anstrebe. Zudem informierte er Papikjan über die von der Europäischen Union durchgeführte Operation „Eunavfor Aspides“ im Roten Meer, die vom griechischen Flottillenadmiral Vassilios Gryparis geleitet wird.
Letztendlich erinnerte Dendias daran, dass Griechenland und Armenien auch Drei- und Vierländerkooperationen etwa mit Zypern, Frankreich oder Indien durchgeführt haben.
Erst Ende Februar hatte der Ministerpräsident Armeniens Nikol Paschinjan Athen einen offiziellen Besuch abgestattet, wo er sich mit Premierminister Kyriakos Mitsotakis getroffen hat. Auf dem Gesprächstisch lagen etwa erneuerbare Energiequellen sowie eine Kooperation zwischen dem griechischen Investitionsunternehmen „Enterprise Greece“ und dem armenischen Pendant „Enterprise Armenia“. Die beiden Regierungschefs sind sich darin einig gewesen, dass die beiden Länder auch ihre Handelsbeziehungen stärken müssen. (Griechenland Zeitung / eh)

Nach oben

 Warenkorb