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Zyperns „Nein“ zum Rettungspaket – Suche nach „Plan B“ TT

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Zypern ist auf der Suche nach einem Plan B. Nachdem das Parlament der Inselrepublik am Dienstagabend mit 36 Nein und 19 Stimmenhaltungen gegen ein Rettungspaket gestimmt hat, braucht Nikosia nun eine Alternative, um 5,8 Milliarden Euro zu bekommen. Von deutscher Seite hieß es unterdessen, dass es kein weiteres Rettungspaket geben werde, wenn Zypern nicht die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt. Der ursprüngliche Plan sah Zwangsabgaben für Einlagen auf zyprischen Banken vor. Um Panik bei den Anlegern zu vermeiden, bleiben die Banken auf Zypern bis auf weiteres geschlossen.
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Proteste auf Zypern auch vor der deutschen Botschaft TT

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Auf Zypern ist es am Montag zu einem Protestmarsch Richtung Amtssitz des Staatspräsidenten gekommen. Im Umfeld der Kundgebung marschierte ein Teil der Demonstranten vor die deutsche Botschaft in Nikosia. Dabei wurde die Flagge der Bundesrepublik Deutschland vom Mast entfernt. Der Protest richtete sich gegen eine geplante Zwangsabgabe für Einlagen auf zyprischen Banken, die am Samstag von der Eurogruppe beschlossen worden ist. Vorgesehen sind eine einheitliche Steuer in Höhe von 9,99 % für Konten mit einer Summe von mehr als 100.
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Standart & Poor’s stuft Zyperns Kreditwürdigkeit herab

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Die Ratingagentur Standart & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit Zyperns weiter herabgestuft. Die Agentur senkte in der Nacht auf Freitag die Bonitätsnote um zwei Stufen von B auf CCC+. Schon Mitte Oktober war die Kreditwürdigkeit Zyperns von der Ratingagentur um gleich drei Stufen gesenkt worden. Seitdem habe sich die Situation weiter verschlechtert und das Risiko eines Zahlungsausfalls sei gestiegen. Als Grund verwies die Agentur auf den offenen Ausgang der Verhandlungen zwischen den Euroländern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF).
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Zypern sucht Hilfe unter dem Rettungsschirm

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Die Republik Zypern hat am Montag an seine europäischen Partner ein Hilfsgesuch gestellt, um Gelder für sein problematisches Bankensystem zu erhalten. Zuvor scheiterte Nikosia mit seinen Bemühungen, Kredite von Russland oder China zu erhalten. Die zyprischen Banken sind eng mit dem griechischen Bankensystem vernetzt. Die Entscheidung, sich unter den Schutz des europäischen Rettungsschirms zu begeben und Gelder aus dem Krisenfonds EFSF oder ESM  zu beantragen, fiel am Montag in einer Sitzung unter Vorsitz von Präsident Dimitris Christofias. Über die Höhe der benötigten Summe besteht noch keine Klarheit.
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