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Fokus: Syrien

  • Freigegeben in Chronik
Am 26. Und 27. Oktober bekommen die Zuschauer der zwei Theaterstücke „Während ich wartete“ von Omar Ampousaanta und „Verdrängung“ von Mithkal Alzgkair die Gelegenheit, Syrien durch die Augen der beiden Künstler zu sehen. 
 
Ampousaanta thematisiert in seinem Theater (Regie: Omar Abusaadar) anhand einer fiktiven Geschichte den blutigen Bürgerkrieg im Jahre 2015 in Damaskus; der syrische Aktivist und Choreograf Alzgkair behandelt durch Musik und traditionelle Tänze die Themen Vertreibung und Exil. Im Anschluss an die beiden Aufführungen findet an beiden Tagen eine gemeinsame Diskussionsrunde mit den Mitwirkenden statt. 
Unterstützt wird die internationale Koproduktion durch die Onassis Stiftung.
 
Die Veranstaltungen finden im kulturellen Zentrum der Onassis Stiftung (Syngrou 107, 11745 Athen) statt und beginnen um 19 Uhr (26. Oktober) bzw. um 21 Uhr (27. Oktober). 
 
Kosten: 7€ bis 18€
Weitere Informationen: Tel: 213 017 8000, E-mail: , www.sgt.gr
 
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Ministerpräsident Tsipras im Interview: „Wachstum ist unser Ziel“

  • Freigegeben in Politik

Ministerpräsident Alexis Tsipras hat am Freitag im Rahmen des EU-Gipfeltreffens in Brüssel dem Fernsehsender „France 24“ ein Interview gegeben. Auf den Vorwurf, dass er ausgerechnet als linker Politiker harte Sparmaßnahmen durchgesetzt habe, um ein drittes Rettungsprogramm mit den Geldgebern vereinbaren zu können, antwortete der Regierungschef, dass die „Lösung des Problems eine Wachstumsagenda“ sei. Dem deutschen Bundesminister der Finanzen Wolfgang Schäuble warf er vor – ohne ihn namentlich zu nennen – einen „extremen Plan“ gehabt zu haben, um „Griechenland aus der Eurozone zu führen“. Aus diesem Grund sei die Regierung in Athen einen Kompromiss eingegangen.

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„Apropos dokumenta A“

  • Freigegeben in Chronik
Vom 22. bis 23. Oktober findet im Goethe-Institut die Veranstaltung „Apropos dokumenta A“ statt. Sie soll auf die dokumenta 14, Teil einer der weltweit bedeutendsten Reihen von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst  vorbereiten, die sich vom 8. April bis zum 16. Juli 2017 in Athen abspielen wird. 
 
Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung mit Guided Tours, die den Besuchern einen Überblick über die dokumenta Ausstellungen 1 bis 13 verschaffen sollen. Über den Tag verteilt werden u.a. Kurzfilme gezeigt und kinder- und jugendgerechte Bildungsprogramme angeboten.
Die offizielle Eröffnungsrede „dokumenta: Von Kassel in die Welt“ hält um 20 Uhr Denys Zacharopoulos. Anschließend folgt musikalisches Programm, das sich bis in die Morgenstunden des 23. Oktobers ziehen wird. 
Der Eintritt ist frei. 
 
Weitere Informationen: Tel.: 210 3661000,
 
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Hoher Wellengang

Der Aufmacher in Balkenlettern der Griechenland Zeitung 548 „Hoher Wellengang in der Ägäis“ zieht den Leser sofort in seinen Bann. Schon nach den ersten Sätzen wird ihm klar, was damit gemeint ist. Denn wieder einmal bestätigt sich im Verhältnis Griechenlands zur Türkei das Sprichwort, dass der Friedlichste nicht in Frieden leben kann, wenn’s dem Nachbarn nicht gefällt. Der türkische Ministerpräsident macht es den Griechen tatsächlich nicht leicht, mit den Türken in gut nachbarlichen Beziehungen leben zu können. Betreibt er doch eine Politik der Nadelstiche, um im Inland seinen Ruf als starker Mann zu festigen. Diesem Ziel ordnet er alles unter und zieht sogar zwischenstaatliche Verträge in Zweifel, die 1923 in Lausanne zwischen Athen und Ankara abgeschlossen worden sind. Viel gefährlicher als der Streit um 16 Ägäis-Inseln ist aber das wieder aufkeimende Zweckbündnis zwischen Putin und Erdogan für die Griechen, das seit dem Abschuss eines russischen Kampfbombers im syrischen Grenzgebiet durch die türkische Armee auf Eis gelegen ist. Erst seit Erdogans Staatsbesuch in Moskau vor einigen Wochen lebte diese Freundschaft wieder auf. Am 10. Oktober war Putin nun auf Gegenbesuch in Ankara, um dort das russische Engagement bei gemeinsamen Wirtschaftsprojekten zu bekräftigen. Tipps könnte er Erdogan allerdings auch gegeben und ihm seine Unterstützung für den Fall zugesagt haben, dass Erdogan tatsächlich vorhaben sollte, sich die 16 Ägäis-Inseln einzuverleiben. Erfahrungen auf diesem Gebiet hat Putin gesammelt, als er die Krim annektierte. Arge Zweifel sind nämlich berechtigt, ob der Westen in einem solchen Fall genau so scharf reagieren würde, wie er das bei Putin getan hat, wenn sich der Nato-Staat Türkei unter Führung Erdogans über das Völkerrecht hinwegsetzte und die griechischen Inseln annektierte. Franz Frühwirth, Gastern/Österreich
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„Composers as Refugees“

  • Freigegeben in Chronik
Am Freitag, den 21. Oktober 2016 um 20.30 Uhr findet im Megaron Moussikis ein Konzert des Zyklus „Composers as Refugees“ mit Unterstützung des Athener Staatsorchesters und des Megaron sowie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft statt.
Es werden Werke von Yannis Costantinidis, E.W. Korngold und Béla Bartók unter Leitung von Mihkel Kütson gespielt.
Dabei handelt es sich um drei symphonische Werke aus dem 20. Jahrhundert. Die Künstler wurden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und möchten die Öffentlichkeit nun auf ihre eigene Weise für die Flüchtlingsthematik sensibilisieren. 
Unter anderem wird auch Linus Roth (Geige) auftreten.
 
Kosten: 10€ bis 25€, ermäßigt: 5€
Weitere Informationen: Omirou 8, Athen, Tel. +30 210 7282333
 
 
 
 
 
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