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Mittwoch, 08. Februar 2006 02:00
PASOK-Präsident fordert Antwort auf „offene Fragen“
Griechenland / Athen. PASOK-Präsident Jorgos Papandreou forderte
heute vor dem Koordinationskomitee seiner Partei klare Antworten
von der Regierung für offene Fragen, die sich aus der
Handy-Abhör-Affäre ergeben. Premier Kostas Karamanlis wies er dabei
direkt Verantwortung zu. Abermals forderte er den Rücktritt der
verantwortlichen Minister. Seiner Ansicht nach habe die Regierung
das Kunststück fertig gebracht, bei einer Frage der nationalen
Sicherheit Unsicherheit im ganzen Lande zu verbreiten.
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Dienstag, 07. Februar 2006 02:00
Abhörskandal: Rücktrittsforderungen TT
Griechenland / Athen. Immer größere politische Dimensionen nimmt
die Telefonabhöraktion an, die bereits im März vergangenen Jahres
aufgedeckt, aber erst vorige Woche der Öffentlichkeit bekannt
wurde. Der Präsident der großen Oppositionspartei PASOK, Jorgos
Papandreou, forderte den Rücktritt von drei seiner Ansicht nach
involvierten Ministern (öffentliche Ordnung, Justiz,
Regierungssprecher). Außerdem sprach der PASOK-Chef von
„dilettantischem Vorgehen\" der Regierung. Dadurch habe das Ansehen
des Landes auf internationaler Ebene schweren Schaden erlitten.
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Montag, 06. Februar 2006 02:00
Untersuchungsausschuss im Parlament wegen Abhöraktion von Regierungsmitgliedern geplant TT
Griechenland / Athen. Die im vergangenen Frühjahr bemerkte, aber
nicht öffentlich gemachte Abhöraktion, die sowohl
Regierungsmitglieder als auch andere Personen betraf, zieht nach
Ihrem Bekanntwerden letzte Woche weitere Kreise. Justizminister
Anastassios Papaligouras ließ die Möglichkeit offen, ob
Strafanzeige gegen verantwortliche Mitarbeiter des privaten
Mobilfunk-Anbieters Vodafone erhoben wird. Außerdem schlug die
Regierung die Einrichtung eines parlamentarischen
Untersuchungsausschusses vor, der seine Arbeit im Anschluss an die
Untersuchungen durch die Justizbehörden aufnehmen soll. Die
parlamentarische Opposition plädierte für die sofortige Einrichtung
eines solchen Ausschusses.
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Freitag, 03. Februar 2006 02:00
Medien sprechen von einem „griechischen Watergate“ TT
Von einem griechischen „Watergate\" sprechen viele Medien des
Landes seit gestern in Athen. Bis zum März 2005 wurden etwa 100
Handys von Spitzenpolitikern, Journalisten und Bürgern abgehört.
Unter den abgehörten Personen befanden sich sowohl Premier Kostas
Karamanlis als auch Außenminister Petros Molyviatis, der Minister
für öffentliche Ordnung, Jorgos Voulgarakis, Verteidigungsminister
Spilios Spiliotopoulos und andere Regierungsmitglieder. Selbst
Athens Bürgermeisterin Dora Bakojanni befand sich unter den
Abhör-Opfern. Die Spionageaktion lief über einen privaten
Mobilfunkbetreiber in Athen.
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Freitag, 03. Februar 2006 02:00
Öffentliche Bauprojekte im Athener Wohngebiet Votanikos beschlossen
Über Finanzierungsmöglichkeiten für öffentliche Projekt im Athener
Stadtgebiet Votanikos sprachen heute Morgen Athens Bürgermeisterin
Dora Bakojanni und Wirtschaftsminister Jorgos Voulgarakis. Die
beiden Politiker stimmten überein, dass es das gemeinsame Ziel sei,
die Lebensqualität der Athener in bisher unterbewerteten
Wohngebieten zu verbessern. Die in Votankos geplanten Bauobjekte
sollen aus dem 3. und 4. EU-Förderparket finanziert werden.
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