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Griechenland: Streiks nach Schusswaffenangriff auf Behörden
Nach einem bewaffneten Angriff in Athen legen Justizangestellte die Arbeit nieder. Sie fordern mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. In der vorigen Woche hatte ein 89-Jähriger mehrere Menschen mit einem Karabiner verletzt und damit u. a. einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hatte.
Vorwürfe wegen angeblicher Einmischung in die Arbeit der Justiz TT
Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sich am Donnerstagvormittag mit den Präsidenten der größten Gerichte Griechenlands getroffen. Es handelt sich um die Präsidentin des Areopags Vassiliki Thanou, des Rechnungshofes Androniki Theotokatou und des Staatsrates Nikos Sakellariou. Tsipras hat ihnen zugesagt, dass die Gehälter der Justizbeamten nicht weiter beschnitten werden. Was höhere Amtsträger angeht, so schloss er auch leichte Gehaltserhöhungen – die jedoch den finanziellen Möglichkeiten des Landes entsprechen müssten – nicht aus. Mit einbezogen hat der Premier in diese Kategorie u. a. auch Ärzte, Polizisten und Diplomaten.