Die Situation am Evros-Fluss an der Grenze Nordgriechenlands zur Türkei hat sich seit dem Wochenende normalisiert. Bereits am Freitag waren die letzten verbliebenen Flüchtlinge, die sich auf der türkischen Seite aufhielten, um einen Grenzübertritt zu erzwingen, auf Anweisung der Behörden Ankaras ins Landesinnere gebracht worden. Begründet wurde das damit, dass man einer Ausbreitung des Coronavirus vorbeugen wolle.

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Die Anzahl ankommender Geflüchteter ist auf den griechischen Inseln im Oktober rückläufig. Dies legen Zahlen der europäischen Grenz- und Küstenwache Frontex nahe. Laut einem aktuellen Bericht wurden im Vergleich zum September 18 Prozent weniger irreguläre Grenzübertretungen verzeichnet.

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Ein tragisches Unglück ereignete sich am frühen Mittwochmorgen vor der Insel Kos. Ein Schiff der Küstenwache kollidierte auf einer Patrouille mit einem Schlauchboot, auf dem sich nach Angaben der staatlichen Presseagentur ANA-MPA 34 Personen befanden. Dabei kam ein dreijähriger Junge aus Syrien zu Tode. Eine weitere Person wird vermisst. Zurzeit sind Schiffe und ein Hubschrauber im Einsatz, um die vermisste Person zu orten. Sechs der Passagiere, die offenbar aus der Türkei kamen, wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus auf Kos gebracht.

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Die Flüchtlingskrise in Griechenland spitzt sich zu: An einem einzigen Tag sind 454 Personen von der türkischen Küste aus illegal ins Land gekommen. Zu dieser Problematik haben sich Premier Mitsotakis und der ehemalige österreichische Bundeskanzler Kurz ausgetauscht.

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Vier Hubschrauber aus Österreich sollen künftig die griechische Luftrettung unterstützen. Einem Bericht von ORF Salzburg zufolge will das Hubschrauberunternehmen Heli Austria seine Aktivitäten vor Ort ausbauen.

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