Mitten in der – abendländischen – Osterreisesaison bleibt die Insel Patmos ohne eigenen Arzt. Wie die Ärztekammer Athen am Freitag in einer Mitteilung wissen ließ, kündigte der einzige Mediziner der Insel am Donnerstag. Damit bleiben 3.500 Einwohner, darunter 650 Kinder, ohne medizinische Versorgung. Das Gesundheitszentrum der Insel sehe eigentlich sechs Planstellen für Fachärzte sowie drei für Landärzte (Ärzte im Praktikum) vor.
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Für weniger als eine Stunde haben Bürger und Angestellte des örtlichen Krankenhauses auf der Ionischen Insel Zakynthos den dortigen Hafen gesperrt. Damit wollten sie auf die schlechte wirtschaftliche Lage des lokalen Spitals aufmerksam machen. Aus dem gleichen Grund hatte bereits in der vorigen Woche der Verwalter des Krankenhauses, Jannis Komiotis, seinen Rücktritt eingereicht. Unterdessen hat die Stiftung des bekannten Milliardärs George Soros „Open Society Foundations“ angeboten, 40 Tonnen Heizöl an die Stadt von Athen zu spenden. Damit sollen soziale Einrichtungen, wie etwa Schulen und Seniorenzentren, beheizt werden.
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Zu Verzögerungen im Schiffsverkehr zwischen Perama und der Insel Salamis ist es heute gekommen. Von den bisher 20 Schiffen waren heute nur zwei unterwegs. Grund dafür ist, dass die Firmen, die diese Schiffe betreiben, die vorgesehenen Versicherungen nicht abgeschlossen haben. Nach EU-Vorschriften müssen die Passagiere und Fahrzeuge für den Fall eines Unfalls versichert sein. Auch für eine mögliche Wasserverschmutzung, die durch ein Schiffsunglück ausgelöst werden könnte, muss eine Versicherung vorliegen.
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Griechenland / Halkidiki. Mit rund 120 Traktoren führen Olivenproduzenten auf der nördlichen Halbinsel Halkidiki Straßenblockaden durch. Betroffen von den Protesten sind Straßenabschnitte bei Portaria in Moudania, Triglia, Olynthou, Ormylia und Kalyves. Das Anliegen der Landwirte ist es, einen Mindestabnahmepreis von 1,20 Euro pro Kilo für Speiseoliven auszuhandeln.
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Mindestens ein Todesopfer forderte ein Schiffsunglück vor der Insel Symi, nördlich von Rhodos. Drei Personen werden noch vermisst. An Bord befanden sich insgesamt 19 illegale Einwanderer, die von der Türkei aus nach Griechenland gelangen wollten. Das Schiffsunglück hat sich in türkischen Hoheitsgewässern ereignet. Die türkische Küstenwache hat 15 Passagiere retten können.
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