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Freitag, 08. November 2013 13:02
Eingetragene Partnerschaft nur für Heteros rechtswidrig
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg
verurteilte Griechenland am Donnerstag, weil die eingetragene
Lebenspartnerschaft dort nicht für gleichgeschlechtliche Paare
gilt. Geklagt hatten acht griechische Staatsbürger, darunter der
bekannte Schwulenrechtler Grigoris Vallianatos, und eine
Nicht-Regierungs-Organisation (NGO). In Griechenland ist die
eingetragene Partnerschaft seit 2008 möglich, aber nur für
heterosexuelle Paare. Die Kläger hatten argumentiert, dass die
Lebenspartnerschaft ausschließlich für Heterosexuelle ihr Recht auf
Privat- und Familienleben verletze (Artikel 8 der Europäischen
Menschenrechtskonvention) und eine Diskriminierung der
gleichgeschlechtlichen gegenüber den gegengeschlechtlichen Paaren
darstelle (Artikel 14, Diskriminierungsverbot). Das Gericht folgte
dieser Auffassung, wies jedoch andere Klagepunkte ab.
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Dienstag, 05. November 2013 14:47
Troika in Griechenland: Neue Kraftprobe für Regierung und Minister TT
Die Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern (Troika)
werden in dieser Woche in Athen fortgesetzt; die Troika-Inspektoren
sind seit Dienstag wieder in der griechischen Hauptstadt. Es steht
die Auszahlung einer Rate in Höhe von 1 Milliarde Euro auf dem
Programm, die seit dem Sommer aussteht. Während die Troika dem
derzeitigen Stand zufolge fordert, dass mindestens zwei weitere
Milliarden Euro eingespart werden, argumentiert Athen, dass man
lediglich in der Lage sei, Maßnahmen in Höhe von 500 bis 700
Millionen Euro durchzusetzen. Berichten griechischer Medien zufolge
haben die Inspektoren der Geldgeber vor allem das Ziel, dass ein
einheitliches Gehalt im Staatsdienst ohne Abweichungen durchgesetzt
wird und dass öffentliche Träger fusioniert werden. Vor allem
Finanzminister Jannis Stournaras (siehe Foto) muss nun die Ärmel
hochkrempeln.
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Dienstag, 05. November 2013 13:32
Griechenland: Präsident des Europaparlaments fordert Arbeitsplätze für die Jugend
Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz (s. Foto)
hielt sich am Wochenanfang in Athen auf, wo er an einer
Veranstaltung unter dem Titel „South for Growth" des
Europaparlaments teilnahm. Dabei betonte er, dass sich die
Regierungen der Länder Südeuropas als erstes um neue Arbeitsplätze
für die Jugend bemühen müssten. Als zweites müsse im Anschluss die
Schuldenkrise bekämpft werden. Was die zunehmende Kraft
rechtsextremer Parteien in Europa angehe, so sagte der deutsche
Sozialdemokrat, dass die Menschen diesen extremen Kräften ihre
Stimme nicht deshalb geben würden, weil sie Nazis, sondern weil sie
verzweifelt seien.
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Montag, 26. August 2013 15:18
Griechenland: Europapolitik mit Martin Schulz auf Insel besprochen
Zu einem offiziellen Besuch hat sich am vergangenen Freitag der
Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz nach
Griechenland begeben. Auf der Insel Skiathos hat er an einer
Erinnerungsveranstaltung an Dimitris Tsatsos teilgenommen. Der 2010
verstorbene Rechtswissenschaftler hatte u.a. in Heidelberg studiert
und war Mitglied des Europäischen Parlaments.
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Dienstag, 11. Juni 2013 15:47
Luxemburgs Premier Juncker ist optimistisch für Griechenland
„Griechenland kann stolz auf sich sein." Das sagte am Montag der
Premierminister Luxemburgs und ehemalige Vorsitzende der Eurogruppe
Jean-Claude Juncker. Dieser hat Anfang der Woche Athen einen
zweitägigen offiziellen Besuch abgestattet, wo er sich u.a. mit dem
griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras, dem
Staatspräsidenten Karolos Papoulias und dem Parlamentspräsidenten
Evangelos Meimarakis traf.
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