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Hungerstreik von "Gipfel-Gefangenen"

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Der EU-Gipfel von Thessaloniki liegt fünf einige Monate zurück. Im Zuge der Protestaktionen von Globalisierungsgegnern und zahlreichen anderen Organisationen kam es damals zu mehreren Festnahmen. Sieben Personen befinden sich seither noch immer in Haft. Fünf davon traten vor einigen Wochen in den Hungerstreik und mussten in dieser Woche - gezeichnet von der langen Nahrungsverweigerung - in ein Krankenhaus in Thessaloniki eingeliefert werden. Bei den Hungerstreikenden handelt es sich um drei Griechen, einen Spanier und einen Engländer.
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Athen prüft verhafteten Araber auf Verbindungen zur Al Kaida

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Ein pakistanischer Menschenhändler, der vor wenigen Tagen von der Polizei in Athen festgenommen worden war, steht unter dem Verdacht, aktives Mitglied des Terrornetzwerkes der Al Kaida zu sein. Presseberichten zufolge wird dem mutmaßlichen Taliban-Kämpfer vorgeworfen, mindestens 19 Menschen ermordet zu haben. Für die Festnahme des Pakistanis hatte Premier Kostas Simitis nach einer Beratung mit dem Minister für Öffentliche Ordnung, Jorgos Floridis, Grünes Licht gegeben. Im Monat September wurden in Griechenland über 30 Araber festgenommen, die zum großen Teil illegal ins Land eingewandert sind. Allein die pakistanische Gemeinde in Griechenland wird auf etwa 30.
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Unbegründeter US-Seitenhieb gegen Griechenland

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Eine etwas dubioser Bericht der "New York Times" rief heftige Reaktionen bei der griechischen Regierung hervor. In den "Times" wird behauptet, dass in Griechenland angeblich die Terrororganisation Al Kaida tätig sei. Ein Regierungssprecher sagte zu diesen Äußerungen, dass sie völlig aus der Luft gegriffen und unbegründet seien. Niemals sei bisher ein Indiz angeführt worden, "das Aktionen dieser Terrororganisation mit unserem Land in Verbindung bringt." Die US-Zeitung behandelt in ihrem Bericht die Sicherheit an Flughäfen.
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Neue Wende im Terroristenprozess? - „Bürgerkrieg“ im Gerichtssaal

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Eine neue Wendung scheint der seit Anfang März in Athen laufende Prozess gegen die Mitglieder der Terrorgruppe „17. November“ zu nehmen. Nachdem gegen Aléxandros Giotópoulos, einer der mutmaßlichen Anführer der Gruppe, bisher nur relativ wenig belastendes Material vorlag, packte der Mitangeklagte Pátroklos Tseléntis nun aus: „Giotópoulos ist ein wichtiges Mitglied der Gruppe gewesen und war an wichtigen Entscheidungen beteiligt“. Außerdem sei er über alle Aktionen im Bilde gewesen und habe „über alles Bescheid gewusst“. Auch der mitangeklagte Sotíris Kondýlis wandte sich gegen Giotópoulos: Im Gefängnis in Korydallós, wo die Angeklagten seit letztem Sommer einsitzen, und wo auch der Prozess stattfindet, habe es geheime Absprachen unter den Terroristen gegeben.
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