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Die Schließung des staatlichen Fernsehens und Rundfunks (ERT) hat in Griechenland sowie im Ausland zu Protesten geführt. Ministerpräsident Samaras beharrt unterdessen auf seiner Entscheidung der Schließung. Am Montag will er sich mit seinen Koalitionären treffen. Oppositionsparteien und Gewerkschafter unterstützen die ERT-Mitarbeiter.   Nachdem die staatliche Radio- und Fernsehanstalt ERT am Dienstag per Regierungsdekret abgeschaltet wurde, ist Griechenland fast gänzlich von aktuellen Informationen und Nachrichten abgeschottet.
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In Griechenland streiken heute Bahnangestellte, Fluglotsen, Ärzte und Journalisten. Ihr Protest richtet sich gegen die abrupte Schließung des staatlichen Rundfunks- und Fernsehens ERT am Dienstag. In Athen findet heute ein 24-stündiger Streik statt. Dazu aufgerufen haben die beiden größten Gewerkschaften des Landes, GSEE (Privatwirtschaft) und ADEDY (Öffentlicher Dienst). Auch die der kommunistischen Partei nahestehende Gewerkschaft PAME streikt heute ganztägig.
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Am heutigen Freitag streiken Krankenhaus- sowie auch Privatärzte für 24 Stunden. Um 11.00 Uhr haben sie eine Demonstration vor dem Gesundheitsministerium durchgeführt. Anwesend waren auch Angestellte aus den Krankenhäusern der Inseln Limnos und Ikaria. An einem anschließenden Protestmarsch Richtung Parlament am Athener Syntagma-Platz haben sich ihnen auch Lehrer und Angestellte der Athener U-Bahn (Attiko Metro) angeschlossen.
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Eine mehrstündige Protestaktion der Seemänner, durch die in drei Häfen des Landes einige Schiffe nicht auslaufen konnten, ging heute Vormittag zu Ende. Betroffen waren die attischen Häfen Piräus, Rafina und Lavrion. Dort verhinderten die Seeleute die Ausfahrt von Schiffen, deren Besatzungen seit Monaten nicht bezahlt wurden. Zum Teil seien die Reedereien mit der Lohnzahlung sieben Monate im Rückstand, erklärten Gewerkschafter. Gegend zehn Uhr haben sie jedoch eine schriftliche Zusicherung erhalten, dass die Gelder ausgezahlt werden.
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Ein Streik der Lehrer während der Panhellenischen Prüfungen findet aufgrund einer Zwangsrekrutierung vorerst nicht statt. Gewerkschaften protestieren gegen diese bereits zum vierten Mal verhängte Maßnahme durch die Regierung. Die Dachgewerkschaft Öffentlicher Dienst (ADEDY) führt am heutigen Dienstag einen 24-stündigen Streik durch. Für den Donnerstag hat die ADEDY gemeinsam mit der Gewerkschaft der Privatwirtschaft (GSEE) zu einer vierstündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Mit diesen Protesten soll die Solidarität mit den Lehrern unter Beweis gestellt werden, die von der Regierung ab Mittwochmittag zwangsrekrutiert werden.
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