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Beginn des Baus geschlossener Flüchtlingslager auf Ägäis-Inseln
Griechenlands Regierung ist darum bemüht, die akute Situation für Asylsuchende sowie der Einwohner der Inseln im Osten der Ägäis zu verbessern. Nach einer kurzen Pause wurde dort in dieser Woche mit dem Bau geschlossener Flüchtlingslager begonnen.
Angekündigte Enteignungen in der Ägäis auf Eis gelegt
Die Enteignungen von Grundstücken und landwirtschaftlichen Flächen auf den Inseln Lesbos, Chios und Samos werden vorerst für eine Woche auf Eis gelegt. Das kündigte am Montag (17.2.) Migrationsminister Notis Mitarakis im Rahmen eines Interviews gegenüber dem staatlichen Fernsehsender ERT an.
Kundgebungen gegen Enteignungen für Bau von Flüchtlingslagern
In Athen sowie auf den Inseln im Osten der Ägäis finden derzeit Demonstrationen gegen Enteignungen von Grundstücken für den Bau neuer Auffanglager statt. Betroffen davon sind vor allem die Inseln Chios und Lesbos.
Enteignung von Grundstücken auf Leros, Samos und Chios
Um die Situation auf den Inseln im Osten der Ägäis zu erleichtern, will die Regierung neue Aufnahmelager einrichten. Für diesen Zweck sollen demnächst Grundstücke enteignet werden. Oppositionspartei SYRIZA schlägt die Übersiedelung von Asylsuchenden auf das Festland vor.
Asylbewerber demonstrieren auf Lesbos gegen inakzeptable Lebensbedingungen TT
Auf der Insel Lesbos herrscht Aufruhr. Seit Montag demonstrieren Asylsuchende, die im Auffanglager von Moria wohnen, gegen unmenschliche Lebensbedingungen. Außerdem wollen sie Rückführungen in die Türkei verhindern, wie sie die Regierung vorantreiben will. Seit Anfang des Jahres wurden 85 Personen zurück in die Türkei geschickt; im gesamten Jahr 2019 waren 391 Immigranten, denen kein Recht auf Asyl anerkannt wurde, von solchen Maßnahmen betroffen.