Nana Mouskouri

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Die weltbekannte Sängerin Nana Mouskouri, die mit 300 Goldenen, Platinen und Diamantenen Schallplatten als die erfolgreichste Interpretin nach Madonna gilt, wurde am 13. Oktober 1934 in Chania auf Kreta geboren. Aufgewachsen ist sie als zweite Tochter eines Filmvorführers in Athen, später machte sie Paris zu ihrem Wahlwohnsitz, heute lebt sie wieder auf Kreta.

Schon früh zeigte sich ihr besonderes Talent, welches ihr vor rund 60 Jahren zum internationalen Durchbruch verhalf. Ihre Anfänge innerhalb Griechenlands hatte sie schon viel früher mit Manos Chatzidakis (1925-1994), einem der bedeutendsten Komponisten des Landes im 20. Jahrhundert. Eines der ersten Lieder, welche die beiden zusammen aufgenommen haben, Χαρτινό το φεγγαράκι (Chartinó to fengaráki, dt. etwa: „Aus Papier der kleine Mond“), singt sie heute noch regelmäßig bei ihren Konzerten. Auch ihr Erfolg in Deutschland ist eng mit dem Namen Chatzidakis verbunden. Der griechische Komponist schrieb die Musik zum Dokumentarfilm „Traumland der Sehnsucht“ (1961) von Wolfgang Mueller-Sehn, der 1961 bei den Berliner Filmfestspielen einen Silbernen Bären gewann. Und Nana Mouskouri sang in dieser Produktion u. a. das Lied „San sfyrixis tris fores“ – den späteren Welthit „Weiße Rosen aus Athen“, so der Titel auf Deutsch.
Weltweit bekannt wurde die Sängerin schließlich nach einer Tournee durch Nordamerika mit Harry Belafonte im Jahr 1963.
Nana Mouskouri verfügte über ein einzigartiges Repertoire, aus den unterschiedlichsten Genres und nicht zuletzt interpretiert in zahlreichen Sprachen. Der griechischen Musik blieb sie dennoch bis heute treu.

(Griechenland Zeitung / jr/dz)

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