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Athen über Situation in Afghanistan beunruhigt

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Angesichts der Lage in Afghanistan ist Griechenland in Alarmbereitschaft. Gegenüber Journalisten erklärte Pressesprecher Jannis Ikonomou, dass sich Athen um die Rettung von acht Afghanen und deren Familien bemühe, die mit den griechischen Streitkräften kooperiert hätten. Diese Aktivitäten werden fortgesetzt „bis sie sicher in unser Land gebracht worden sind“, betonte der neue Pressesprecher, der seit der Regierungsumbildung am 13. August im Amt ist.

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„Heimliche“ Grenzschließung

Vor einigen Wochen streikte neben der Finanzverwaltung auch der gesamte
Zoll. Dies hatte zur Folge, dass sowohl der Grenzübergang Evzoni als auch Doirani für 24 Stunden geschlossen blieben. Kilometerlange Lkw-Schlangen waren die Folge. Beide Grenzübergänge sind für den Großraum Thessaloniki mittlerweile – auch wenn man in Athen ein anderes Bild bekommt – für den tagtäglichen Wirtschaftsbetrieb Thessalonikis von enormer Wichtigkeit: Nicht nur dass die Halbinsel Chalkidiki komplett von beiden Grenzübergängen abhängt, sondern auch sehr viele (vor allem Textil-)Betriebe sind im nur 85 Kilometer entfernten Gevgelija auf der Seite der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM) angesiedelt. Die Grundeinstellung, man könne in der dynamischen grenzübergreifenden Welt heute noch ein Land ohne große Vorwarnung abriegeln, ist das Grundübel des sozioökonomischen Niedergangs der letzten Jahre. Diese Grundeinstellung eben, die sogenannten „Krise“ als Alibi für jegliche Form des Protests zu benutzen. Alte Besitzprivilegien zu sichern, ist nach nunmehr acht Jahren Krise immer noch das Ziel mancher früher höhergestellter Gruppen. Leider wurde, und das macht die Situation noch schlimmer, das Schließen der Grenzübergänge auch medial kaum erwähnt.
 
Thomas Horwath, Thessaloniki
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Bau von Grenzzaun führt zu Spannungen mit Flüchtlingen TT

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Der Bau eines Grenzzauns durch die Behörden der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien(FYROM) hat am Grenzübergang von Idomeni zu Protesten von Flüchtlingen geführt. Ein Marokkaner erlitt am Samstag einen Stromschlag.

Am Sonntag und am heutigen Montag herrschte in Idomeni gespannte Ruhe. Am Vortag war es jedoch zu Spannungen zwischen Flüchtlingen und der Polizei der Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) gekommen, die dort seit Freitagmorgen die Errichtung eines Metallzaunes bewacht. Die Behörden des Nachbarlandes wollen damit den Zustrom auf ihr Territorium besser kontrollieren. Seit vorletztem Donnerstag lässt Skopje nur noch Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan ins Land. Alle übrigen werden als Wirtschaftsflüchtlinge abgewiesen. Hunderte Menschen sitzen bei bitterer Kälte im Niemandsland zwischen Griechenland und der FYROM fest.

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