Montag, 18. Juli 2016 14:27

Unsere Nachbarn aus Griechenland

Unsere direkten Nachbarn in Deutschland sind ein griechisches Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern. Die Familie kam vor ca. 25 Jahren nach Deutschland, sowohl Mutter als auch Vater fanden sofort Arbeit. Sie lebten zuvor in der Nähe von Thessaloniki auf dem Land und hatten dort kein Auskommen mehr und wollten ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten.

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29 Prozent der griechischen Arbeitnehmer sind bereit auszuwandern, um in einem anderen EU-Staat einen Job zu finden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Europäischen Kommission zur Beschäftigungslage für das dritte Quartal 2013. Als besorgniserregende Entwicklung wird darin auch die zunehmende Anzahl der Langzeitarbeitslosen bezeichnet. Ihr Anteil übersteigt in Griechenland und in Spanien die Marke von 10 Prozent; auch das ein Rekord unter den 28 EU-Staaten. Äußerst niedrig ist in Hellas vor allem die Anzahl der Beschäftigten im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (53,2 Prozent).
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Wegen der prekären wirtschaftlichen Lage Griechenlands und der hohen Arbeitslosigkeit emigrieren immer mehr Griechen ins Ausland. Vor allem Deutschland ist ein beliebtes Ziel. Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OEZD) zufolge seien im zweiten Halbjahr 2011 etwa 15.000 Griechen nach Deutschland ausgewandert. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die steigende Arbeitslosigkeit.
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