Staatspräsident vermittelt Botschaften an Ankara und Skopje TT
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Griechenland / Athen. Der griechische Staatspräsident Karolos
Papoulias hat am gestrigen Mittwochabend im Rahmen eines Besuchs
bei seinem bulgarischen Amtskollegen Georgi Parvanov zur
Zypernfrage sowie hinsichtlich des Namensstreits mit der Ehemaligen
Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) Stellung genommen. An
Skopje gerichtet stellte er fest: „So lange sie unnachgiebig auf
ihrer Position beharren, so lange bleibt für sie auch die Tür zur
NATO verschlossen und die Verhandlungen über einen EU-Beitritt
werden auf Eis gelegt." Das Problem liege nach Ansicht von
Papoulias darin, dass Skopje die gesamte geographische Region
Mazedonien als „Vaterland seiner eigenen Nation" beanspruche.
Griechenland setze sich indes für eine Lösung ein, die „die
Realität der Region Mazedonien" widerspiegelt.
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