Dienstag, 02. April 2019 11:53

Meine neue Heimat Epirus (Teil 2)

Vielfalt und Exotik im Tzoumerkagebirge

Die wohl imposanteste Gebirgskette des Pindos ist das Tzoumerkagebirge. Umgeben von den Flüssen Arachthos, Aspropotamos, Acheloos und zahlreichen Wildflüssen, beeindruckt das Tzoumerkagebirge mit wilder, natürlicher Schönheit und einer Vielfalt der Fauna und Flora.

Freigegeben in Leser-Geschichten
Donnerstag, 28. März 2019 09:47

Meine neue Heimat Epirus (Teil 1)

Mein Name ist Patricia Nikolaou und ich lebe mit meiner Familie seit nunmehr fast 30 Jahren in Arta, einer Stadt inmitten von Epirus. Neben unserem Beruf als Deutschlehrer, beschäftigen wir uns – mein Mann Kostas Nikolaou, staatlich geprüfter Wanderführer, und ich – seit einigen Jahren mit dem alternativen Tourismus und versuchen damit unseren Gästen die schönsten Ecken von Epirus mit wunderbaren Wanderungen zu zeigen. Denn wie schon Goethe sagte: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen". Das ist für uns ein Grund, unsere schöne Heimat und zum Teil noch unerschlossene Gegend Besuchern nahezubringen.

Wanderlust

Das wilde und zugleich besinnliche Epirus ist ein echter Geheimtipp unter Wanderern und Griechenlandfreunden. Das Ionische Meer mit seinen zum Teil noch unberührten Buchten und Stränden auf der einen Seite und den gewaltigen Bergen des Pindosgebirges auf der anderen, machen Epirus zu einer unvergesslichen Erfahrung.

52f

Nicht zu vergessen die vorgelagerten Inseln mit ihren einmaligen Stränden und dem türkisfarbenen, kristallklaren Wasser, das zu unvergesslichen Badefreuden einlädt. Die Ionischen Inseln (auch Eptanisa, also 7 Inseln genannt) Korfu, Paxi, Antipaxi, Lefkada, Kefalonia, Ithaka, Zakynthos und Kythira, bilden eine der grünsten Gebiete Griechenlands. Jede Insel kann mit einer wunderbaren grünen Landschaft und tollen Stränden aufwarten. Darüber hinaus sind die Ionischen Inseln ein spektakuläres Segelparadies mit unendlichen Buchten, die man auf diesem Wege in ihrer ganzen Schönheit genießen kann.

5

Auf den Spuren der griechischen Mythologie

Die besonders reizvollen Inseln Lefkada, Ithaka und Kefalonia bieten die besten Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub auf den Spuren des antiken Helden Odysseus. Ihre mythologischen Wurzeln machen diese Inseln zu einem idealen Ort für ausgiebige Erkundungen und Wanderungen mit einmaligen Blicken auf die Inselwelt. Der Küstenstreifen auf dem Festland zwischen Preveza und Igoumenitsa ist besonders bekannt für seine langen, sauberen Strände und einsamen Sandbuchten, wo der Urlauber selbst in den Sommer-Urlaubszeiten ein ruhiges Strandeckchen finden kann.

39e

Entlang ihrer schönen Küste bietet sich uns ein fantastisches Farbenspiel von türkisblau bis zu einem satten Grün. Reizvolle Städtchen wie Preveza, Syvota, Perdika und Parga mit seinen bezaubernden Gässchen, stille Örtchen am Ionischen Meer, beeindrucken mit ihrer schönen Lage, den weiten Blicken aufs Meer und den unendlichen Olivenhainen, die sie umgeben. Zahlreiche Strände vervollkommnen die eindrucksvolle Kulisse vom einladenden Küstenstreifen und grünem Hinterland.

39j

Unberührte Natur und legendäre Ortschaften

Besonders bekannt ist diese Region für ihre geschichtsträchtigen, antiken Stätten wie Nikopolis, Kassopi, Nekromantion und Souli. Souli liegt oberhalb des sagenumwobenen Flusses Acheron, dem wohl bekanntesten Fluss des Epirus, auf dem laut Mythologie Charon die Seelen der Toten in die Unterwelt, den Hades, schiffte. Der Fluss mit seinen unzähligen Quellen und glasklarem Wasser ist für eine Erfrischung an heißen Sommertagen, aber auch für Outdoor Aktivitäten wie Kanu und Rafting geeignet. Die einmalige Flusslandschaft bietet eine frische Atmosphäre für jeden Besucher.

111

Das griechische Hinterland mit seinen faszinierenden Berglandschaften ist auch bis heute noch touristisch unerschlossen. Mit gewaltigen Gipfeln von über 2500 Höhenmetern in den Bergen des Pindos-Gebirgsmassivs und dem Nationalpark Tzoumerka, gewaltigen Schluchten und atemberaubender, wilder Natur, bietet Epirus einen sagenhaften Naturraum für Aktivurlauber und Naturfreunden auf gut ausgebauten Wegen.

6

Unter Führung einheimischer Wanderführer können Naturliebhaber authentische Dörfer, abwechslungsreiche Landschaften und die natürliche Schönheit der Gegend entdecken sowie die Menschen und ihre Traditionen kennenlernen. Das Pindosgebirge ist ideal für kürzere und längere Gebirgstouren. In den hochgelegenen Bergdörfern gibt es gemütliche, familiengeführte Gasthäuser und Hotels, die sich speziell an Aktivurlauber richten.

Text und Bilder von Patricia Nikolaou (Informationen unter www.wandern-natur.com)

14

Fortsetzung folgt..

Freigegeben in Leser-Geschichten
Donnerstag, 31. Januar 2019 14:41

Fischerboote und Pelikane auf dem Kerkini-See

Der Kerkini-See im Norden Makedoniens gilt als einer der schönsten im Land. Etwa 40 Kilometer nördlich von Serres gelegen bietet das von der Ramsar-Konvention als Nationalpark deklarierte Gebiet atemberaubende Flora und Fauna.

Freigegeben in Bildstrecken
Dienstag, 10. Februar 2009 15:24

Prespa-Seen werden Nationalpark

Griechenland / Athen. Den Rang eines Nationalparks erhält eine Fläche von 32.700 Hektar des kleinen und des großen Prespa-Sees an der Grenze Griechenlands zu Albanien und zur Früheren Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM). Ein entsprechendes Dekret unterzeichnete Umweltminister Jorgos Souflias am Montag. Vor allem wird darin die erlaubte Nutzung des Sees neu definiert.
Freigegeben in Chronik
Griechenland / Athen. Um gegen die Zerstörung des Waldes und Nationalparks auf dem Athener Hausberg Parnitha zu protestieren, hatten sich gestern Abend mehr als 3.000 Menschen auf dem Syntagmaplatz vor dem Parlamentsgebäude versammelt. Vor dem Monument des Unbekannten Soldaten legten die Demonstranten symbolisch Zweige nieder. Zentrale Forderung war die Wiederaufforstung des Parnitha.
Freigegeben in Chronik