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Montag, 10. November 2003 02:00
Hungerstreik von "Gipfel-Gefangenen"
Der EU-Gipfel von Thessaloniki liegt fünf einige Monate zurück. Im
Zuge der Protestaktionen von Globalisierungsgegnern und zahlreichen
anderen Organisationen kam es damals zu mehreren Festnahmen. Sieben
Personen befinden sich seither noch immer in Haft. Fünf davon
traten vor einigen Wochen in den Hungerstreik und mussten in dieser
Woche - gezeichnet von der langen Nahrungsverweigerung - in ein
Krankenhaus in Thessaloniki eingeliefert werden. Bei den
Hungerstreikenden handelt es sich um drei Griechen, einen Spanier
und einen Engländer.
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Mittwoch, 08. Oktober 2003 03:00
Athen prüft verhafteten Araber auf Verbindungen zur Al Kaida
Ein pakistanischer Menschenhändler, der vor wenigen Tagen von der
Polizei in Athen festgenommen worden war, steht unter dem Verdacht,
aktives Mitglied des Terrornetzwerkes der Al Kaida zu sein.
Presseberichten zufolge wird dem mutmaßlichen Taliban-Kämpfer
vorgeworfen, mindestens 19 Menschen ermordet zu haben. Für die
Festnahme des Pakistanis hatte Premier Kostas Simitis nach einer
Beratung mit dem Minister für Öffentliche Ordnung, Jorgos Floridis,
Grünes Licht gegeben. Im Monat September wurden in Griechenland
über 30 Araber festgenommen, die zum großen Teil illegal ins Land
eingewandert sind. Allein die pakistanische Gemeinde in
Griechenland wird auf etwa 30.
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Mittwoch, 03. September 2003 03:00
Regierung kündigte Sozialpaket in Höhe von 2,3 Mrd. Euro an
Ein Sozialpaket in Höhe von 2,3 Milliarden Euro kündigte die
sozialistische Regierung in Athen an. Den Löwenanteil von 865 Mio.
Euro erhalten die Angestellten im öffentlichen Sektor. Ausgegeben
wird dieses Geld für Gehaltserhöhungen (685 Mio.) und für die
Erhöhung der Pensionen (180 Mio.
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Freitag, 08. August 2003 03:00
Unbegründeter US-Seitenhieb gegen Griechenland
Eine etwas dubioser Bericht der "New York Times" rief heftige
Reaktionen bei der griechischen Regierung hervor. In den "Times"
wird behauptet, dass in Griechenland angeblich die
Terrororganisation Al Kaida tätig sei. Ein Regierungssprecher sagte
zu diesen Äußerungen, dass sie völlig aus der Luft gegriffen und
unbegründet seien. Niemals sei bisher ein Indiz angeführt worden,
"das Aktionen dieser Terrororganisation mit unserem Land in
Verbindung bringt." Die US-Zeitung behandelt in ihrem Bericht die
Sicherheit an Flughäfen.
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Donnerstag, 07. August 2003 03:00
Neue Wende im Terroristenprozess? - „Bürgerkrieg“ im Gerichtssaal
Eine neue Wendung scheint der seit Anfang März in Athen laufende
Prozess gegen die Mitglieder der Terrorgruppe „17. November“ zu
nehmen. Nachdem gegen Aléxandros Giotópoulos, einer der
mutmaßlichen Anführer der Gruppe, bisher nur relativ wenig
belastendes Material vorlag, packte der Mitangeklagte Pátroklos
Tseléntis nun aus: „Giotópoulos ist ein wichtiges Mitglied der
Gruppe gewesen und war an wichtigen Entscheidungen beteiligt“.
Außerdem sei er über alle Aktionen im Bilde gewesen und habe „über
alles Bescheid gewusst“. Auch der mitangeklagte Sotíris Kondýlis
wandte sich gegen Giotópoulos: Im Gefängnis in Korydallós, wo die
Angeklagten seit letztem Sommer einsitzen, und wo auch der Prozess
stattfindet, habe es geheime Absprachen unter den Terroristen
gegeben.
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