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Griechische Landwirte, die ihre Produkte direkt auf den Wochenmärkten verkaufen, protestieren seit Montag gegen eine neue Gesetzesnovelle der Regierung. Diese sieht u. a. vor, dass die Standorte der Stände jedes Jahr neu verlost werden. Außerdem sind für Verstöße Geldstrafen in Höhe von bis zu 5.
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Eine Konferenz zur ländlichen und regionalen Entwicklung in Griechenland hat gestern in der nordwestgriechischen Stadt Arta stattgefunden. Unterbreitet wurden konkrete Vorschläge für das Acheloos-Tal. Der Vorsitzende des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, sagte per Videobotschaft einige Worte zur Förderung der griechischen Wirtschaft, speziell der Landwirtschaft. Wo die nationale Politik den Sparkurs fahre, müsse sich die Regionalpolitik bewusst machen, dass in Wachstum und Beschäftigung investiert werden müsse. „Griechenland braucht die Hilfen heute, nicht im Jahre 2015 oder 2016“, so Schulz.
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Immer mehr Griechen kehren den großen Städten, wie Athen und Thessaloniki, den Rücken und beginnen ein neues Leben in der Provinz. Seit 2010 haben sich offiziell 32.946 Menschen dazu entschlossen, künftig als Bauern oder Fischer zu leben. Diese Zahlen teilte die Griechische Agrargenossenschaft der griechischen Nachrichtenagentur AMNA mit. 97 % der Betroffenen arbeiten seit dem Umzug in die Provinz in der Landwirtschaft, die restlichen 3 % beginnen ein neues Leben als Fischer.
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Mit Vertretern der Wirtschaft, darunter des Nordgriechischen Unternehmerverbandes SEBBE, der Wirtschafts- und Handelskammer Athen und der Panhellenischen Vereinigung der Agrar-Genossenschaften (PASEGES) beriet sich Premier Kostas Karamanlis am Montag angesichts der am Wochenende beginnenden Internationalen Messen in Thessaloniki. Nach dem Treffen stellte PASEGES-Präsident, Tzanetos Karamichas, fest, dass man den Premierminister über Probleme, wie dem dramatischen Rückgang der Einkünfte der Landwirte um 14 Prozent, den Rückgang der Agrarproduktion sowie über den Anstieg der Arbeitslosigkeit unterrichtet habe. Man habe dem Premier komplette Vorschläge zur Beseitigung der Probleme in der Landwirtschaft überreicht. Während der Messe in Thessaloniki, so Karamichas, erwarte man eine entsprechende Antwort des Premiers.
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Fortgesetzt werden auch heute die landesweiten Straßensperrungen durch die Bauern. Dadurch kommt es zu spürbaren Versorgungsengpässen im Handel. Einige Krankenhäuser melden akuten Mangel an einigen Medikamenten, der Export auf dem Landweg ist wegen der Sperrungen von Grenzübergängen auf Eis gelegt. Zu Problemen kam es auch bei den Überlandbussen KTEL, die in 45 Präfekturen keine Fahrten durchführen können. Die Bauern beraten heute über ihr weiteres Vorgehen.
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