Login RSS

Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Siemens

Griechenland / Athen. Christos Karavelas, ein weiterer Verdächtiger in der Siemens-Affäre, ist vermutlich Ende voriger Woche nach Deutschland ausgereist, über seinen genauen Aufenthalt gibt es im Moment keine Erkenntnisse. Gegen ihn liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Der Vorfall sorgte für großes Aufsehen in der griechischen Presse aber auch in der Politik. Karavelas war in den Jahren 1998-1999 verantwortlich für die Digitalisierung der griechischen Telekommunikationsgesellschaft OTE.
Freigegeben in Chronik
Ein internationaler Haftbefehl wurde gestern für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos, beantragt. Der Untersuchungsrichter in Athen, Nikos Zagorianos, begründete diesen Schritt damit, dass Christoforakos am gestrigen Mittwoch einer gerichtlichen Vorladung nicht Folge geleistet habe. Als Grund hatte der Ex-Manager „gesundheitliche Probleme“ angegeben. Christoforakos soll sich derzeit in München aufhalten. In der griechischen Presse wurde darüber spekuliert, dass dieser einen Antrag stellen könnte, in Deutschland vor Gericht auszusagen.
Freigegeben in Chronik
Griechenland / Athen. Am heutigen Donnerstag hat das griechische Parlament in einer Abstimmung den Antrag der größten Oppositionspartei PASOK auf Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Siemens-Affäre zurückgewiesen. Von 299 anwesenden Abgeordneten votierten 151 Parlamentarier der regierenden Nea Dimokratia gegen den Antrag; die 148 Abgeordneten der vier Oppositionsparteien stimmten dafür. Die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Siemens-Affäre hatte die größte griechische Oppositionspartei PASOK am Mittwoch angeregt. Der PASOK-Politiker Tilemachos Chytiris hatte in diesem Zusammenhang festgestellt: „Der Untersuchungsausschuss für Siemens ist eine dringende nationale Pflicht, für die gewählt werden muss und der sofort einberufen werden sollte.
Freigegeben in Chronik
Griechenland / Athen. Von einem Sondergericht in Athen wurden am Montag sieben Personen vorgeladen, denen eine Verwicklung in die Siemens-Affäre vorgeworfen wird. Der Verdacht richtet sich u.a. gegen die Zahlung von Bestechungsgeldern und gegen Geldwäsche.
Freigegeben in Chronik
Griechenland / Deutschland. Das Tauziehen um die Auslieferung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos, geht weiter. Noch am Freitag voriger Woche hatte das deutsche Bundesverfassungsgericht einer Verfassungsbeschwerde von Christoforakos stattgegeben, wonach dieser nicht ausgeliefert werden dürfe. Begründet wurde das vor allem mit Verjährung. Am Montag dieser Woche entschied das Oberlandesgericht München dann einen zweiten internationalen Haftbefehl gegen den Ex-Siemens-Chef in Griechenland positiv.
Freigegeben in Chronik
Seite 8 von 10

 Warenkorb