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In Griechenland hat die Affäre um die Zahlung von Bestechungsgeldern durch den Siemens-Konzern ein Ende gefunden. Am Donnerstag unterzeichnete der griechische Finanzminister Jannis Stournaras ein entsprechendes Dokument. Das griechische Finanzministerium spricht von großen Gewinnen im Finanzbereich wie auch für die reale Wirtschaft. Siemens wird zudem weiterhin den griechischen Behörden jede mögliche Hilfe erteilen, um die Ermittlung gegen Personen voranzutreiben, die in die Affäre verwickelt sein sollen. Außerdem wird der Konzern die Anwalts- und Gerichtskosten tragen.
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Dienstag, 16. November 2010 16:11

Haftbefehl gegen früheren Siemens-Vorstand erlassen

Griechenland / Athen. Griechische Behörden haben am Montag einen Haftbefehl gegen Volker Jung, den früheren Chef der Siemens-Niederlassung in Griechenland, erlassen. Jung hatte sich nicht wie vorgeschrieben bei der Polizeistation auf Paros gemeldet, wo er ein Haus besitzt. Er dürfte sich nach Deutschland abgesetzt haben. Er war im Jahr 2009 im Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen von Siemens in Griechenland verhört, danach aber unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.
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Griechenland / Athen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos,  kann nach Griechenland ausgeliefert werden. Das entschied am gestrigen Mittwoch das Oberlandgericht in München. Demzufolge kann er von den griechischen Ermittlungsbehörden innerhalb der kommenden zehn Tage nach Griechenland überführt werden. Der Anwalt von Christoforakos hat jedoch angekündigt, dass er das Bundesverfassungsgericht anrufen werde, um diesen Beschluss anzufechten.
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Griechenland / Athen. Um sich über die Fortschritte bei der Auslieferung des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Siemens Hellas, Michalis Christoforakos (siehe Foto), nach Griechenland zu informieren, wird der griechische Ermittlungsrichter Nikos Zagorianos in den kommenden Tagen nach Deutschland reisen. Zagorianos ermittelt zur Bestechungs- und Schmiergeldaffäre bei Siemens Hellas. Um Licht in die Affäre zu bringen, möchte die griechische Justiz Christoforakos gern selbst vor Gericht stellen. Falls ihm nachgewiesen werden sollte, dass er staatliche Funktionäre in Griechenland bestochen haben sollte, könnte Christoforakos in Griechenland mit einer lebenslangen Haft bestraft werden.
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Griechenland / Athen. Gegen eine Kaution von 100.000 Euro wurde Thodoros Tsoukatos (Bildmitte), die ehemalige „Rechte Hand" des früheren Premiers Kostas Simitis (PASOK) nach seiner Aussage vor der Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch vorerst frei gelassen. Der frühere PASOK-Abgeordnete darf das Land aber bis auf weiteres nicht verlassen. Beim Verlassen des Gerichtsgebäudes bedankte sich Tsoukatos bei „allen, die mir geglaubt haben".
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