Am Mittwoch, den 1. April, lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem politischen Austausch über jüngst an die Öffentlichkeit gedrungene Fotos von der Hinrichtung 200 politischer Gefangener in das Goethe-Institut ein.
Die Aufnahmen entstanden auf dem Schießplatz von Kaisariani am 1. Mai 1944; sie wurden kürzlich zum nationalen Denkmal erklärt. Diese Fotos geben seltene Einblicke in die Zeit der deutschen Besatzung Griechenlands im II. Weltkrieg – und das aus der Perspektive der Täter. Experten, wie der Historiker Valentin Schneider und Iason Chandrinos, diskutieren darüber, welche neuen Erkenntnisse diese Bilder liefern und wie sie die Erinnerungskultur in Griechenland beeinflussen könnten. Auch die Bedeutung für das deutsch-griechische Verhältnis steht im Fokus. Die Veranstaltung findet auf Griechisch und Deutsch mit Simultanübersetzung statt und bietet im Anschluss Raum für Diskussion.
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Abfolge der Veranstaltung am 1. April:
- 19:00 – 19:15 | Begrüßung durch Regine Schubert, Büroleiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Athen und Andreas Kindl, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Athen
- 19:15 – 20:00 | Panel-Diskussion mit Dr. Dr. Valentin Schneider und Dr. Iason Chandrinos
- 20:00 – 20:30 | Diskussion mit dem Publikum und Moderatorin Xenia Kounalaki
- ab 20:30 | Offener Austausch