Ministerpräsident Antonis Samaras hält sich heute zu einem offiziellen Besuch in Berlin auf. Dort hat er sich heute Mittag mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Letztere hat sich überzeugt gezeigt, dass die neue griechische Regierung alles tun werde, um die Krise zu überwinden. Sie erwarte, dass Griechenland seine Versprechen, die es den internationalen Partnern gab, in die Tat umsetzen werde. Sie werde aber zunächst den Bericht der Troika aus Europäischer Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds abwarten.
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Ohne konkrete Ergebnisse ging Freitagnachmittag ein Treffen zwischen Premierminister Antonis Samaras und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin zu Ende. Beide Politiker sprachen jedoch von einem Neuanfang für die deutsch-griechischen Beziehungen. Der Gast aus Athen sagte zu, dass man die Verpflichtungen gegenüber Partnern und Gläubigern erfüllen werde. Merkel ihrerseits betonte, dass man erwarte, dass die griechische Regierung das umsetze, was sie versprochen habe. Gleichzeitig verlieh sie ihrer Überzeugung Ausdruck, dass Athen alles tun werde, damit das Land aus der Krise kommt.
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Der griechische Außenminister Dimitris Avramopoulos absolviert ab heute einen zweitägigen Besuch in Deutschland. Noch heute wird er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle treffen. Bereits heute Vormittag hatte er eine Begegnung mit dem ehemaligen stellvertretenden deutschen Bundeskanzler und Bundesminister des Auswärtigen Hans-Dietrich Genscher. Die Deutschlandreise von Avramopoulos gilt als Vorbereitung für den Berlin-Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras am kommenden Freitag. Höhepunkt der Samaras-Reise ist eine Begegnung mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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Entwicklungsministerin Anna Diamantopoulou befindet sich ab heute zu einem zweitägigen Besuch in Berlin. Dort wird sie sich u. a. mit dem deutschen Vizekanzler Philipp Rösler, dem Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie mit deutschen Unternehmern treffen. Außerdem will Diamantopoulou eine Rede vor dem Deutschen Bundestag halten.
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Der Deutsche Bundestag hat dem zweiten Griechenland-Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro am Montag mit großer Mehrheit zugestimmt. Für den Antrag der Bundesregierung votierten 496 Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen. 90 Abgeordnete votierten mit Nein und 5 enthielten sich der Abstimmung. CDU/CSU und FDP erreichten mit 304 Ja-Stimmen zwar eine eigene Mehrheit, die symbolische Kanzlermehrheit, für die 311 Stimmen nötig gewesen wären, blieb jedoch aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor in einer Regierungserklärung für weitere Hilfen geworben und vor „schnellen und einfachen Lösungen“ gewarnt.
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