Noch bis Anfang Mai lassen sich die 1904 in Athen entstandenen Aufnahmen des berühmten Fotografen Alexander Lamont Henderson (1838-1907) begutachten. Die Griechenlandaufnahmen sind Teil der sogenannten „Holiday Snaps“, die im Zeitraum zwischen 1884 und 1906 während einer Reise durch diverse mediterrane Länder entstanden sind. Sie sind nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich.

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Der Nationalpark Parnitha (Εθνικός Δρυμός Πάρνηθας) ist ein beliebtes Naherholungszentrum, das sich am Berg Parnes (ngr. Parnitha) im Nordwesten Attikas erstreckt. In verhältnismäßig kurzer Zeit zu erreichen können die gestressten Athener hier zumindest für einige Stunden der Hektik des Alltags entfliehen, um in der Ruhe der Natur ein wenig Entspannung zu finden. Teil des Nationalparks ist an den südlichen Ausläufern des Parnes das Gebiet von Tatoi, Freunden der griechischen Antike als Dekeleia bekannt. Auch heute noch findet der alte Begriff bisweilen als offizielle Bezeichnung Verwendung (Δεκέλεια).

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Etwa 15 Kilometer nördlich von Athen liegt der heutige Parnitha-Nationalpark. Dort hatte der aus Dänemark stammende König Georg im Jahre 1871 ein Grundstück erworben, auf dem später nach russischem Vorbild der Sommersitz der Königsfamilie errichtet wurde.

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Seit fast 45 Jahren sind Schloss und Grundstück der griechischen Ex-Königsfamilie in Tatoi ungenutzt. Nun hat das Umweltministerium Pläne vorgestellt, die Nutzungsmöglichkeiten für die Wald- und Agrarflächen und für das Schlossgebäude vorschlagen. Damit soll die finanzielle Autonomie von Tatoi, das sich heute im Besitz des Staates befindet, wiederhergestellt werden. Um Einnahmen zu sichern, sollen Teile des Grundstücks und seiner Gebäude an Privateigentümer abgetreten werden. Möglicherweise könnte sogar das gesamte Anwesen in die Privatisierungspläne der griechischen Regierung aufgenommen werden, so griechische Medien.
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