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Schwerverbrecher aus Athener Gefängnis per Hubschrauber geflohen Tagesthema

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Griechenland / Athen. Mit einem Hubschrauber sind am Sonntag zwei Schwerverbrecher aus dem Athener Gefängnis im Stadtteil Korydallos ausgebrochen. Justizminister Anastassios Papaligouras suspendierte sowohl den Gefängnisdirektor als auch mehrere Wärter vorübergehend vom Dienst. Weitere Beamte sollen versetzt werden. Außerdem soll landesweit das gesamte Sicherheitssystem der Gefängnisse so überarbeitet werden, dass ein Angriff aus der Luft künftig unmöglich werden soll.
Von den Gefängniswertern forderte der Minister, „größere Professionalität\" an den Tag zu legen. Er dementierte Gerüchte, wonach es einen Bericht gegeben habe, in dem der Ausbruchversuch vorausgesagt worden sei.

Um 18.14 Uhr hatten zwei junge Männer gestern Abend einen kleineren Hubschrauber vom Typ „Saheo\" für einen Rundflug über Athen gemietet. Nach dem Start zwangen sie den Piloten mit Androhung von Waffengewalt zu einer Landung im Gefängnishof. Der Hubschrauber nahm die beiden Ausbrecher – einen Griechen und einen Albaner – an Bord und drehte in Richtung eines entlegenen Friedhofes ab. Nach der Landung verließen die vier Insassen den Hubschrauber und setzten die Flucht auf zwei Motorrädern fort. Die Motorräder wurden inzwischen in der Nähe der Werften von Skaramangas, westlich von Athen, sichergestellt. Von den Flüchtlingen fehlt jede Spur.

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