Brände gehen zurück: Vier Feuerfronten bleiben Tagesthema

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Brände gehen zurück: Vier Feuerfronten bleiben
Griechenland/Athen. Auf vier Fronten auf dem Peloponnes und auf der Insel Euböa konzentrieren sich heute die Löscharbeiten. Experten der Feuerwehr brachten die Einschätzung zum Ausdruck, dass die Lage heute noch besser als gestern sei; viele der in mehreren  Landesteilen wütenden Feuer seien inzwischen unter Kontrolle. Schlimm ist die Lage nun vor allem in Arkadien. Von der Präfektur Ilia aus haben die Feuer nun auf Arkadien übergegriffen.
riffen. Dabei haben die Flammen den Alfeios-Fluss überwunden. Im Brandgebiet sind auch zahlreiche Feuerwehrleute aus anderen Landesteilen eingetroffen, um bei den Löscharbeiten zu helfen. Wegen der schlimmen Erfahrungen der letzten Tage ist man nun u.a. damit beschäftigt, breite Feuerschneisen zu schlagen. Auch im Párnonas-Gebirge, ebenfalls auf dem Peloponnes, sind die Flammen noch nicht unter Kontrolle. Nahezu gelöscht werden konnten hingegen die Feuer in der Nähe der Ortschaft Místro auf der Insel Euböa. Auf Grund der heute sehr hohen Temperaturen (36 Grad Celsius) besteht allerdings weiter die Gefahr einer erneuten Entflammung. Das gilt auch für viele andere Gebiete, die in den letzten Tagen von Bränden heimgesucht wurden. copyright: Griechenland Zeitung

„Ohrenbetäubende\" Stille: Tausende Menschen üben Protest

Tausende Athener, zumeist in schwarzer Kleidung, hielten gestern Abend einen stillen Protest auf dem Athener Syntagma-Platz direkt vor dem Parlament ab. Anlass für die friedliche Veranstaltung waren die Brände im ganzen Land sowie die verheerenden Folgen für die Umwelt. Die vor allem über Internet, Mobiltelefone und Mundpropaganda organisierte Demonstration wurde vor allem von vielen jungen Menschen besucht. Die Medien schätzten die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 10.000. Ähnliche Proteste fanden auch in Thessaloniki und anderen größeren Städten des Landes statt. copyright: Griechenland Zeitung

Staatszuschüsse für Brandopfer

7496 Geschädigte der Brandkatastrophe haben gestern die auf 3000 Euro festgelegte Staatsbezuschussung in Empfang genommen. Das erklärte Staatsminister Theodoros Roussopoulos auf einer Pressekonferenz. Insgesamt wurden somit etwa 24 Millionen Euro ausgezahlt. Bei der Auszahlung im westpeloponnesischen Pyrgos bildeten sich an den Banken lange Schlangen; wegen des Andrangs blieben die Banken bis in die Abendstunden geöffnet. Kritisiert wird, dass offensichtlich auch zahlreiche Unberechtigte sich 3.000 Euro auszahlen ließen. Um diesen Betrag zu erhalten, müssen sie eine einfache eidesstattliche Erklärung unterzeichnen, dass sie Brandopfer sind. Medienberichten zufolge sind auch viele Roma in Pyrgos eingetroffen. copyright: Griechenland Zeitung

Konzerte zu Gunsten der Betroffenen

Ein Konzert mit der Sängerin Keti Garbi wird am Freitag (31.8.) im Alexis Minotis Theater in Ägaleo zu Gunsten der Opfer der Brandkatastrophe overanstaltet. Organisator ist der Dachverband der Städte und Gemeinden (TEDKNA). Der Eintritt kostet fünf Euro. Die Einnahmen werden auf dem Konto der Piräus Bank mit der Nummer 50 47 03 32 20 - 175, deponiert. Die Einkünfte sollen den Betroffenen der Brände auf dem Peloponnes und auf der Insel Euböa zu Gute kommen. Eingezahlt werden auf dieses Spendenkonto auch die Einkünfte des für den 4. September auf der Olympischen Radrennbahn geplanten Konzertes in Amaroussio. Auf der Bühne stehen u.a.  Mimis Plessas, Mario Frangoulis und Eleni Peta. copyright: Griechenland Zeitung

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