Wald- und Buschbrände sind im Abklingen Tagesthema

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Wald- und Buschbrände sind im Abklingen
Griechenland/Athen. Die schweren Wald- und Buschbrände in Griechenland sind im Abklingen. Größere Feuer wurden heute nur noch vom Párnonas-Berg auf dem Peloponnes und aus der Präfektur Arkadien nahe Megalopolis gemeldet. Das dort befindliche Kraftwerk soll nicht von den Flammen bedroht sein. An einigen Stellen flammten bereit gelöschte Feuer neu auf, konnten aber relativ schnell wieder unter Kontrolle gebracht werden.
en. Die Feuerwehr ist vor allem deshalb optimistisch, weil die extrem starken Winde, die die Flammen immer wieder von neuem anbliesen, deutlich abgenommen haben. Aus Sicherheitsgründen mussten gestern neun Dörfer evakuiert werden. 11 Löschflugzeuge und 4 Hubschrauber wurden in der Nähe von Gortyna konzentriert, um der Flammen Herr zu werden. Heute Morgen beriet sich Premier Kostas Karamanlis mit dem kleinen Kabinett über den Wiederaufbau der abgebrannten Regionen. An dieser Sitzung nahmen die Minister für Wirtschaft, Jorgos Alogoskoufis; Entwicklung, Dimitris Sioufas; Landwirtschaftliche Entwicklung, Evangelos Basiakos; Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten, Jorgos Souflias sowie Kulturminister Jorgos Voulgarakis. copyright: Griechenland Zeitung

EU-Kommissarin in Griechenland eingetroffen

In Griechenland traf heute wie angekündigt die EU-Kommisarin für Regionalpolitik Danuta Hübner ein. Per Hubschrauber macht sie sich ein Bild vom Ausmaß der verheerenden Brandkatastrophe. Begleitet wird Hübner von Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis. Hübner erklärte, dass die in Griechenland entstandene Situation „uns alle betrifft\". copyright: Griechenland Zeitung

Regierungssprecher für engere Zusammenarbeit innerhalb der EU

Für eine engere Kooperation innerhalb der EU bei der Bekämpfung von Naturkatastrophen plädierte Regierungssprecher Thodoros Roussopulos. Die Regierung werde sich vor den für den 16. September angesetzten Parlamentswahlen vor allem auf die Linderung der Folgen der Brandkatastrophe konzentrieren. copyright: Griechenland Zeitung 

Betrügereien bei Hilfsauszahlungen

Bei den Auszahlungen der Soforthilfen in griechischen Banken auf dem Peloponnes kam es zu 15 Festnahmen. Weitere 60 Personen stehen unter Verdacht, unter Angabe falscher Tatsachen versucht zu haben, an die Soforthilfe von 3000 Euro pro Person zu gelangen. Polizeiberichten zufolge sollen fünf der 15 in Pyrgos und Amaliada verhafteten Roma mit gefälschten Papieren das Geld bereits kassiert haben, die anderen zehn konnten noch vor dem Betrug festgenommen werden. Bislang wurden insgesamt 72,4 Millionen Euro Soforthilfe an rund 20.000 Menschen verteilt. Die Staatsanwaltschaften in Patras, Navplio und Kalamata (alle auf dem Peloponnes) wurden bereits aufgefordert, sämtliche bei den Banken eingereichten Erklärungen anzufordern, um diese auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. copyright: Griechenland Zeitung

Unveränderte Haushaltslücke trotz der Brandkatastrophe

Die verheerenden Brände der letzten Tage werden sich zwar belastend auf den Staatshaushalt auswirken, das Haushaltsdefizit wird jedoch nicht über die von der EU geforderten 3-Prozent-Grenze steigen. Wirtschafts- und Finanzminister Jorgos Alogoskoufis erklärte, dass das Wirtschaftswachstum trotz der großen Probleme in den von den Feuern betroffenen Gebieten „nicht in Gefahr\" sei. copyright: Griechenland Zeitung

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