Inselhauptstadt von Skopelos angeblich durch Erdrutsch gefährdet

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Foto: © Griechenland Zeitung / Elisa Hübel (Skopelos) Foto: © Griechenland Zeitung / Elisa Hübel (Skopelos)

Ein Teil des gleichnamigen Hauptortes der Sporadeninsel Skopelos soll seit wenigen Tagen buchstäblich in der Luft hängen, nachdem ein Abschnitt des darunter liegenden Steilhangs großflächig abgerutscht ist.

Laut einem Bericht der Tageszeitung „Ta Nea“ vom Freitag handelt es sich um einen Teil des ältesten Stadtviertels „Kastro“ (Burg), wo sich im Sommer täglich hunderte Touristen und Ausflügler tummeln. Betroffen wären nicht nur dutzende Häuser des in seiner Gesamtheit denkmalgeschützten Viertels, sondern auch Reste der antiken Akropolis, der venezianischen Befestigungen und fünf historische Kirchen mit teils bedeutenden Wandmalereien. Laut „Ta Nea“ sollen an einigen Stellen meterlange Risse im Boden sichtbar sein. Ob der gesamte Hang gefährdet sei und ob er künstlich abgestützt werden könne, müsse eine erschöpfende Untersuchung erweisen, betotne ein Experte gegenüber der Zeitung. Das Phänomen der Steinschläge am Kastro-Hang ist nicht neu, hat sich aber in den letzten Jahren verschlimmert. Vor allem seit 2012 seien die Behörden der Insel in Alarmbereitschaft, so der Bericht. Besonders akut sei die Lage seit 2016, als starke Regenfälle die Insel heimgesucht hatten.

(GZak)

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