Eine große Mehrheit der jungen Menschen in Hellas bis 29 Jahren sieht keine beruflichen Perspektiven in ihrer Heimat (72 %). Zu diesem wenig erfreulichen Ergebnis kommt eine Studie des Arbeitsinstituts (INE) der Gewerkschaft GSEE und des Unternehmens ALCO, die sich auf die Generation Z bezieht – also auf jene, die um die Jahrtausendwende geboren wurden.
Viele jungen Menschen im Land denken der INE-Studie zufolge sogar darüber nach auszuwandern (46 %), und 65 % sind der Ansicht, dass die Arbeitsbedingungen es ihnen nicht ermöglichen, eine Familie zu gründen.
Gründe für die wirtschaftliche Abhängigkeit von ihrer Familie (62 %) und den wenig rosigen Blick auf die Zukunft sind niedrige Löhne und teurer Wohnraum. Nur ein Fünftel der jungen Arbeitnehmer hat ein eigenes Heim, ganze 45 % leben noch bei ihren Eltern. Dieser Wert klettert auf 65 % bei jenen, die nicht in Vollarbeitszeit jobben. 30 % wiederum teilen sich eine Wohnung mit einem Freund oder einem Partner. 70 % geben zudem an, dass ihr Einkommen nicht zur Deckung von Grundbedürfnissen ausreicht.
(Griechenland Zeitung / tl)