Die Unwetter, die in der vorigen Woche Griechenland überzogen, forderten zwei Todesopfer. Erneut wurde deutlich: Das Klima gerät aus den Fugen und die damit verbundenen Wetterphänomene werden immer gefährlicher. Auch in Griechenland hinterlässt dieser Wandel tiefe Spuren, die zunehmend sichtbar werden – nicht nur durch überflutete Straßen und Schäden für die Landwirtschaft. Auch das Meer beginnt sich zu verändern.
Das ist ein Problem: Griechenlands Wirtschaft ist auch abhängig von seiner natürlichen Schönheit. Bei einem jährlichen Ansturm von über 30 Millionen Touristen in Griechenland stehen auch diese Zeichen buchstäblich auf Sturm: Ein Sturm, der Land, Leute und Meer binnen einer Generation wieder in die Armut reißen könnte. Denn mit jedem Kubikmeter Abwasser, das ungeklärt ins Meer fließt und die Algen düngt; mit jeder Süßwasserfüllung in den Pools der Touristen verspielt das Land jene Wechsel auf eine nachhaltig bessere Zukunft, die ihm die reiche Natur einst in die Wiege legte. (Griechenland Zeitung)
Wer von dem Wandel am meisten profitiert, was das Ganze mit dem Begriff Medicanes zu tun hat und welche Folgen für Tourismus und Wirtschaft bleiben könnten, verrät Ihnen Gerhard Oberlin in einem ausführlichen Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1006), die am 28. Januar erschien. Infos und Bestellungen hier.