Viel kann passieren, wenn man sich gegen die Mächtigen auflehnt. Besonders die griechische Geschichte des 20 Jahrhunderts dürfte voller Beispiele sein, welche Gefahren drohen, wenn man die Verbrechen und Ungerechtigkeiten der Mächtigen aufdeckt.
Eines dieser Beispiele ist Alekos Panagoulis (1939-1976): Dieser hatte seinerzeit im Sommer 1968 ein Attentat auf den griechischen Militärdiktator Georgios Papadopoulos versucht. Wie es das Schicksal wollte, schlug sein Anschlag aber fehl und Panagoulis wurde inhaftiert und gefoltert. Entlassen wurde er 1973 im Rahmen einer Generalamnestie. Keine drei Jahre später starb er auf dubiose Weise. Hunderttausende nahmen an seiner Beerdigung teil. Die italienische Journalistin Oriana Fallaci setzte ihm in ihrem Buch „Ein Mann“ (1982) ein literarisches Denkmal. (Griechenland Zeitung)
Wie genau Panagoulis zu Tode kam und was seiner Meinung nach die Ungerechtigkeit der Mächtigen ermöglichte, erfahren Sie in einem Feuilleton-Beitrag von Stefan Berkholz in der neusten Ausgabe er Griechenland Zeitung (GZ 1008). Infos und Bestellungen hier.