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Der olympische Geist geht um: Ehre oder Chimäre?

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Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Fackelstaffel der Olympischen Winterspiele 2026 Unser Foto (© Eurokinissi) zeigt die Fackelstaffel der Olympischen Winterspiele 2026

Am 6. Februar eröffneten die 25. Olympischen Winterspiele, die derzeit in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden. Die rituelle Flamme über den Sportstätten erinnert an die Ursprünge im antiken Olympia, als man von „Winterspielen“ freilich noch tausende Jahre entfernt war.

Mit dem Motto „It’s your Vibe“ scheint der olympische Geist auf italienischem Boden allerdings eher gebannt als entbrannt. Auch wenn von den Olympischen Spielen der Antike nur wenige Namen und Daten bekannt sind, geht aus den Aufzeichnungen doch hervor, dass sich die antiken Spiele im Vergleich zu den modernen Spielen in Sachen Ablauf, Skandalen und Korruption nicht besonders unterscheiden. Zumindest galt Korruption in der Antike noch als Sakrileg. Athleten, die beim Betrügen erwischt wurden, mussten hohe Geldstrafen zahlen. Heute scheint Korruption schon fast zum Geschäft zu gehören. (Griechenland Zeitung/as)

Über verschwendete Gelder bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und den schwindenden olympischen Frieden lesen Sie in einem ausführlichen Artikel von Gerhard Oberlin in der aktuellen Ausgabe der Griechenland Zeitung (GZ 1008), die am 11. Februar erschien. Infos und Bestellungen hier.

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